Gummistiefel

Ursprünglich wurden Gummistiefel, wie der Name schon sagt, aus Gummi hergestellt. Sie wurden hauptsächlich für die Arbeit von Seeleuten oder der Wattarbeiter konzipiert. Daher auch der ursprüngliche Name „Wattstiefel“. Heute dagegen sind sie eher aus thermoplastischen Kunststoffen. Die beliebten Stiefel aus Gummi wurden dafür entwickelt, dass Bauern oder Arbeiter bei der Arbeit im Matsch, Schlamm oder Wasser keine nassen oder schmutzigen Füße bekamen. Sehr beliebt sind sie übrigens auch bei Müttern, damit ihre Sprösslinge ausgelassen durch Matsch und Pfützen watscheln können. Es gibt sie auch als Knöchelschuhe oder sogar an wasserfesten Hosen integriert. So ist ein witterungs- oder berufsbedingtes Verschmutzen oder nass werden unmöglich. Sofern das Wasser nicht in den Schaft läuft, sind diese Schuhe hundertprozent Wasserdicht. Sie werden als Regenbekleidung aber auch oft als Berufsbekleigung eingestzt. Unumgänglich sind diese praktischen Stiefel auch für Angler und werden ebenso gerne von Jägern getragen.

Mittlerweile werden Gummistiefel nicht nur zweckgebunden genutzt. Aufgrund der glänzenden Farben und der einfachen Art und Weise der Gestaltung, sind Gummistiefel heute auch ein trendiges Schuhwerk für die modebewusste Dame. Auch der Stil kann variieren, es gibt zum Beispiel Gummistiefel im Stil von Westernstiefeln oder mit unterschiedlich hohen Absätzen. Auch als eng anliegende Overknees sind sie erhältlich. Unter Umständen sind diese Art der Schuhe auch ein erotisierender Anblick für Fetischisten und Lackliebhaber. Für kalte Wintertage sind die echten Gummistiefel eher weniger geeignet, da sie lediglich aus dieser Gummischicht bestehen und innen nicht gefüttert sind. Aber auch die Möglichkeit, mit Lammfell ausgekleidete Stiefel zu erhalten, ist in Fachgeschäften gegeben.