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Rucksäcke

Steve Jobs, Firmengründer des Elektronikkonzerns Apple, ging seinen Kollegen jahrelang auf die Nerven, weil er als unbequemer und höchst eigenwilliger Zeitgenosse galt. Er war überzeugter Barfuß-Läufer. In Presse-Konferenzen sah man ihn zwar bisweilen mit Anzügen, statt seinem schwarzen Rolli und Jeans. Aber Schuhe zog er sich konsequenterweise nicht an. Ein Starrkopf, mit einem unangepassten und neugierigen Selbstverständnis. Ein Mensch, der mit seinem Starrsinn die Computerwelt umkrempelte. Genau solche Menschen sind es, die einen lebenshungrigen Rucksack einem unauffällig schwarzen Aktenkoffer vorziehen.

Kinder bestehen Ihre ersten Abenteuer selten in alpinen Klettergebieten. Die Ausflüge mit dem Kindergarten oder Sportverein, sind Anlass genug, sich mit einem Kinderrucksack zu beschäftigen. Noch spielerisch können die Kleinen ein Körpergefühl für den angenehmen Tragekomfort eines Rucksacks entwickeln. Wenn die Kindergarten-Kids zur ersten Auswärtsübernachtung oder beim ersten Lagerfeuer-Abend mit ihrem farbenfrohen Kinderrucksack glänzen dürfen, ist das Heimweh vielleicht nicht ganz so schlimm. Dass die Kleinen voller Stolz ihren Kinderrucksack schultern, wenn Papa oder Mama sie mal mit auf eine kleine Klettertour nehmen – und sei es nur auf den nächsten Apfelbaum – versteht sich von selbst.

Längst haben Rucksäcke den Weg in die Modewelt gefunden. Markenbewusste Schulgänger malträtieren ihre Eltern gerne mit dem Wunsch, den funktional biederen Ranzen der ersten Schuljahre gegen einen – ihren Vorstellungen nach – viel cooleren Rucksack austauschen zu wollen. Der nennt sich dann nicht mehr Ranzen sondern Daypack. Man kann seine Schulsachen auch nicht so wohlgeordnet darin verstauen, wie die Eltern es gerne sehen würden. Aber welches Kind möchte schon derart aufgeräumt durch die Gegend laufen wie seine Eltern. Und außerdem: … „Mama, das musst Du doch verstehen!“. Die Eltern verstehen das nicht. Aber es geht nicht um logisches Verständnis. Wie erklärt man „Mode“? Mode ist nicht logisch – Mode ist Leben. Die Eltern wollen das Beste für das Leben Ihrer Kinder. Und dieser Daypack, der gehört zum Selbstbewusstsein Ihres Kindes, auf das sie doch so stolz sind.

Dieses Stückchen Persönlichkeit macht längst nicht bei den Kids halt, auch jene, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, wollen sportlich und individuell erscheinen. Jugendlichen Lifestyle bieten beispielsweise die Notebook-Rucksäcke, bei denen der Nutzer vor allem auf den sicheren Stauraum für seinen elektronischen Kommunikationshelfer angewiesen ist. Ein gepolstertes Laptop-Fach oder ein herausnehmbares Innensleave garantieren Alltagstauglichkeit. Wer es besonders abenteuerreich mag, der kann seinen Laptop auf diese Weise problemlos mit auf Reisen nehmen.

Ein Rucksack kann ganz schön schwer sein. Sofern er groß genug ist, passt das gesamte Urlaubsgepäck hinein. Möchte man ihn nicht ausschließlich im Outdoor-Bereich verwenden, liegt nichts näher, als sich bei seinen traditionellen Verwandten, den Koffern, ein paar Tipps zu holen. Ebenso, wie sich mittlerweile viele Reisekoffer durch die Gegend rollen lassen, gibt es für den aktiven Lifestyle die Rucksäcke auf Rädern: Rucksack-Trolleys liegen im Trend. In alltäglichen Situationen oder im Urlaub möchte man auf die unkomplizierte, legere Handhabung eines Rucksacks nicht verzichten. Und dennoch mag man das Gepäck nicht auf den Schultern zum Ziel der Reise zu schleppen. Hier hilft die Kombination zweier in modischer Hinsicht bislang völlig unterschiedlicher Konzepte: Der Rucksack-Trolley bietet eine Konzeptverknüpfung beider Bereichen.

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