14. August 2015 von Shop
Damenmode

So sparen Studenten beim Shoppen von Mode und Kosmetik

Studenten verfügen über wenig Geld und möchten deshalb beim Kauf von Kosmetika und Modeartikel sparen. Das ist leicht möglich, wenn sie einige Tipps beherzigen.

Bei Kosmetika sparen

Markenartikel im Kosmetikbereich sind teuer. Wesentlich preiswerter sind ähnliche Produkte, die von Nachahmern oder als Eigenmarken von Drogeriemärkten angeboten werden. Die Gleichwertigkeit des Produktes lässt sich am sichersten durch einen Vergleich der Inhaltsstoffe überprüfen. Teure Fehlkäufe vermeiden Studenten, indem sie zunächst eine Probegröße kaufen. Diese ist zwar in Relation zum Inhalt teurer als die große Packung. Sollte das Kosmetikprodukt dem Käufer jedoch nicht zusagen, hat er nur einen geringen Geldbetrag beschenkt.

Ein großer Drogeriemarkt nimmt am Payback-Programm teil. Die gesammelten Punkte können dort in Einkaufsgutscheine umgewandelt werden. Als besonderen Vorteil erhalten Inhaber einer Payback-Karte regelmäßig Coupons für Mehrfachpunkte. Während bei den meisten Kosmetika die Nachahmerprodukte gleichwertig zum Originalprodukt sind, besteht beim Parfüm oftmals der Unterschied, dass die günstigeren Düfte weniger lange auf der Haut halten als die teuren Waren. In diesem Fall ist bei der Berechnung der Einsparung zu berücksichtigen, dass während des Tages oder Abends mehrfach nachgesprüht werden muss, wodurch sich der Preisvorteil verringert.

Der Online-Einkauf

Sowohl bei Kosmetikartikeln als auch bei der Bekleidung ist der Online-Einkauf in vielen Fällen günstiger als der Kauf im Geschäft. Das trifft oft auch auf den Internet-Auftritt eines Modehauses zu. Noch stärker machen sich die Preisvorteile im Online-Handel bemerkbar, wenn Studenten über Amazon oder Ebay einkaufen. Händler haben über beide Plattformen die Möglichkeit, Neuwaren zu Festpreisen zu veräußern, Amazon verkauft zudem Kleidung und Kosmetika auch auf eigene Rechnung. Gutscheine von Couporando (wie für den Streetwear Shop Frontlineshop), verringern den Kaufpreis zusätzlich.

Eine weitere Möglichkeit, Gutscheine für Amazon und einige weitere Shops zu erhalten, stellt die Teilnahme an Online-Umfragen dar. Die Marktforschungsinstitute suchen regelmäßig neue Studienteilnehmer und belohnen diese teilweise mit Überweisungen auf das Girokonto, oft aber auch mit Einkaufsgutscheinen für Amazon und weitere Plattformen.

Outlet-Stores

Outlet-Stores sind Geschäfte, in denen Hersteller ihre Waren zu vergünstigten Preisen anbieten. Dort sind Markenkleidung und Kosmetikartikel zu gegenüber dem regulären Einzelhandel deutlich ermäßigten Preisen erhältlich. Falls sich entsprechende Geschäfte im Bereich der Gültigkeit des Semestertickets befinden, lohnt sich der gelegentliche Ausflug dorthin. Eine oftmals noch günstigere Alternative stellen Outlet-Stores im Internet dar. Diese bieten Markenkleidung zu extrem günstigen Preisen. Beim Online-Einkauf können Studierende Modeartikel zwangsläufig nicht anprobieren. Dieser Nachteil wird durch die Möglichkeit ausgeglichen, nicht passende Bekleidungsstücke zurücksenden zu können. Wer regelmäßig online einkauft, sollte Händler bevorzugen, die einen für den Kunden kostenlosen Rücknahmeservice anbieten.

beim Shoppen sparen

Auch beim Shoppen im Geschäft lässt sich sparen!

Sparmöglichkeiten beim Kleidungskauf in Geschäften

Auch wenn der Online-Einkauf in vielen Fällen am günstigsten ist, existieren zahlreiche Sparmöglichkeiten beim Bekleidungskauf in Geschäften.

Hierzu gehören vor allem:

  • Das Ausnutzen von Sonderaktionen wie Schlussverkäufen
  • Der Kleidungskauf beim Discounter
  • Marktstände
  • Das konsequente Achten auf Rabattaktionen und auf Sonderverkäufe
  • Die Auswahl des günstigsten Geschäftes.

Einen offiziellen Schlussverkauf gibt es nicht mehr. Dennoch reduzieren die meisten Geschäfte ihre Preise zu den klassischen Zeiten des Winterschlussverkaufs und des Sommerschlussverkaufs, da sie dann Platz für die Waren der Folgesaison benötigen.

Das Einsparpotential richtet sich danach, wie der Absatz in den vergangenen Monaten ausfiel. Es beträgt bei fast allen Waren mindestens zwanzig und bei einzelnen Produkten bis zu fünfzig Prozent.

Weitere Sonderverkäufe erfolgen, wenn ein Geschäft umgebaut wird. In diesem Fall ist der Verkauf zu reduzierten Preisen günstiger als die Einlagerung der Waren. Entsprechende Hinweise lassen sich der Werbung entnehmen. Die ersten Reduzierungen finden sich schon eine Woche vor dem Termin des traditionellen und weiterhin aktiv beworbenen Schlussverkaufs. Ware, die danach übrig geblieben ist, wird erneut reduziert. Allerdings ist die Auswahl nach Ablauf der Sonderaktion gering.

Discounter bieten Bekleidung als Aktionsware an. Das bedeutet, dass der Verkauf nur während einer halben bis ganzen Woche erfolgt. Die Bekleidung ist hochwertig und deutlich günstiger als im Bekleidungsfachhandel. Ähnlich günstig, aber nahezu immer erhältlich, ist Kleidung als Randsortiment in Baumärkten.

Marktstände bieten in vielen Städten günstige und qualitativ hochwertige Bekleidung an. Auf Stadtfesten sind oftmals sowohl Verkaufsstände mit günstiger Kleidung als auch überdurchschnittlich hochpreisige Stände vertreten, sodass dort der Preisvergleich besonders wichtig wird.

Sonderverkäufe werden in der Zeitung und auf Plakaten sowie oft durch Handzettel angekündigt. Sie finden an wenigen Tagen in Lagerhallen oder sonst leerstehenden Räumen statt. Die meisten Sonderverkäufe sind mit ungewöhnlich günstigen Preisen verbunden. Ein Preisvergleich ist allerdings unverzichtbar, da nicht alle auf den entsprechenden Aktionen angebotenen Kleidungsstücke zwangsläufig im Preis reduziert sind.

Dass ein Modehaus sein Sortiment überall zum selben Preis anbietet, trifft auf die Aktionsware aus dem aktuellen Sonderprospekt zu. Ansonsten gehören die Konkurrenzsituation, die Höhe der Ladenmiete und auch die Kaufkraft der in der Nähe des Geschäftes wohnenden Verbraucher zu den bei der Preisbildung berücksichtigten Daten. Es lohnt sich somit, das Semesterticket zu nutzen, um das preiswerteste Ladengeschäft einer Modekette zu finden.

Second Hand

Second-Hand Läden bieten oft einige tolle Schätze zu günstigen Preisen!

Der Kauf gebrauchter Kleidung

Kleidung aus zweiter Hand ist günstiger als neue Kleidung. Sie ist sowohl im Internet als auch in speziellen Second-Hand-Läden im Geschäft sowie auf dem Flohmarkt erhältlich.

Eine weitere Möglichkeit, die nur wenige Studenten nutzen, bietet der Kauf von Bekleidung in den Verkaufsstellen von Hilfsorganisationen. Auf Flohmärkten ist gebrauchte Kleidung oftmals am günstigsten. Second-Hand-Läden und die Verkaufsstellen von Hilfsorganisationen garantieren die ordentliche Reinigung der von ihnen angebotenen Bekleidungsstücke. Erstere kaufen gut erhaltene Kleidung auch an, sodass sich durch den Verkauf ausrangierter Stücke ebenfalls ein Zusatzverdienst erzielen lässt.

Das Deutsche Rote Kreuz sammelt Kleidungsspenden über Container und bietet die gut erhaltenen Bekleidungsstücke nach einer gründlichen Reinigung in seinen Kleiderkammern an. Diese sind nicht ausschließlich für Bedürftige geöffnet, sondern verkaufen an jeden. Mit dem Kleidungskauf in der Kleiderkammer unterstützen Studenten die Hilfsorganisationen, da diese die Einnahmen für ihre zahlreichen Aufgaben im Rettungswesen verwendet.

Anders als bei den Kleiderkammern des Deutschen Roten Kreuzes ist bei den Oxfam-Shops in der Öffentlichkeit bekannt, dass der Verkauf an jedermann erfolgt. Die internationale Hilfsorganisation verkauft unter anderem gespendete Kleidung und finanziert mit dem Erlös unterschiedliche Projekte in Entwicklungsländern.

Der Kleidungstausch und das Ausleihen von Kleidung

Nur selten benötigte Kleidungsstücke wie das Abendkleid oder den Abendanzug für den Ball müssen Studenten nicht selbst kaufen, sondern können sie im Bekleidungsverleih ausleihen. Eine neue Form des Ausleihens von Bekleidung bilden Tauschringe. Ihre Mitglieder erhalten monatlich neue Kleidungsstücke, die sie nach vier Wochen zurückschicken. Mit diesem Modell bieten die Kleidungsringe die Möglichkeit, für wenig Geld immer wieder neue modische Stücke zu tragen.

Titelbild: WerbeFabrik – Pixabay.com/de
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