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Uhren

Uhren sind dazu da, die Zeit anzuzeigen, die deswegen aber auch nicht langsamer oder schneller läuft. Termine bestimmen unser Leben schon von Kindesbeinen an, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass es schon Kinderuhren für unsere Kleinsten gibt. Damenuhren und Herrenuhren sind für Erwachsene aber nicht nur Mittel zum Zweck. Uhren werden auch als Schmuck empfunden und die unterschiedlichsten Ausführungen von Golduhren, Silberuhren oder Schmuckuhren belegen das. Der jeweilige Stil ist häufig von der aktuellen Mode geprägt, aber klassische Armbanduhren sind ebenfalls beliebt. Als Sammlerobjekt haben Uhren ihren Wert, wobei einige Modelle Kultstatus erreicht haben und auf Uhrenbörsen hohe Preise erzielen.
Von der oft wertvollen oder modischen Gestaltung des Armbandes abgesehen, unterscheiden sich Armbanduhren optisch durch die Art ihrer Anzeige. Analoge Uhren zeigen die Uhrzeit auf bewährte Art und Weise mit zwei oder drei Zeigern. Der Stundenzeiger dominiert, der Minutenzeiger passt sich der Größe nach an und der Sekundenzeiger huscht als feiner Strich über das Ziffernblatt. Manche Uhren zeigen alle einzelne Stunden von 1 bis 12 in Zahlen an, bei anderen sind nur die Ziffern 3, 6, 9 und 12 zu sehen und wiederum andere Ziffernblätter sind ganz zahlenlos. Wenn eine Armbanduhr als Chronograph gelten will, muss sie erstens eine analoge Uhrzeitangabe haben – also Zeiger und Ziffern – und zweitens muss sie einem ganz bestimmten Prüfverfahren standhalten. Nur sehr gute und exakte Uhren dürfen als Chronograph bezeichnet werden, wobei es sich im Volksmund eingebürgert hat, eine Zeigeruhr mit vielen weiteren Funktionen als Chronograph zu bezeichnen. Bei der digitalen Armbanduhr zeigt sich die Zeit in Ziffern auf einem Display. Von 00:00 bis 23:59 reicht die Anzeige, die keine Zweifel darüber offen lässt, ob es Vormittag, Nachmittag oder Abend ist. Es gibt auch Ausführungen mit beiden Anzeigen, analog und digital.
Das Uhrwerk macht einen weiteren Unterschied bei Uhren aus, der auch für den Preis der Uhr ausschlaggebend ist. Uhren mit Quarzwerk sind mittlerweile als Standard anzusehen. Eine Automatikuhr kann entweder mit Batterie betrieben sein, oder sie versorgt sich über einen Mechanismus mit Energie, der von Bewegung abhängig ist. Einige Uhren können auch mit Solarenergie zum Laufen gebracht werden. Den guten alten Handaufzug gibt es nach wie vor, denn was sich bewährt hat, wird nie ganz verschwinden. Die Uhrzeit wird bei vielen Modellen manuell eingestellt und gegebenenfalls korrigiert. Bei Funkuhren ist das nicht notwendig, denn diese erhalten ein Funksignal, mit dessen Hilfe sie nicht nur die exakte Uhrzeit anzeigen können, sondern auch das Datum und den Wochentag, falls diese Funktionen vorgesehen sind.
Eine klassische Variante von Uhren ist die Taschenuhr. Sie ist eine Uhr für den Herrn, der klassische Eleganz bevorzugt und einen Sinn für Tradition hat. Taschenuhren sind nicht selten Erbstücke und werden von Generation zu Generation weitergereicht. Aber es gibt auch moderne Taschenuhren zu kaufen, deren Stil sich trotz aktuellem Bezug an die klassischen Vorgaben anlehnt. Taschenuhren werden nur von wenigen Herren auch im Alltag getragen. Üblicherweise ergänzen sie ein elegantes Outfit oder sie liegen gut ins Etui gebettet in der Schublade, wobei ihr materieller Wert durch den ideellen Wert einen harten Konkurrenten ertragen muss.

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