Moderatgeber

Armbänder

Was könnte das Handgelenk einer Dame besser und schöner schmücken, als ein Armband? Dabei darf es ruhig ordentlich klappern und klimpern, glänzen und schimmern. Es kann breiter oder schmaler, wertvoller oder preiswerter Modeschmuck sein, die Hauptsache ist, die Dame fühlt sich mit dem Armband wohl.
Schon immer zählten Armbänder zu den beliebtesten Schmuckstücken. In der Antike trugen die Damen eine Art Spangen an den Oberarmen, die einer heutigen, modernen Variante von Armbändern sehr ähnlich sind. Den Armschmuck am Handgelenk zu tragen, ist allerdings mehr verbreitet. Ob das rechte oder das linke Handgelenk bevorzugt wird, ist Geschmackssache. Links ist ja in den meisten Fällen schon für die Uhr reserviert, wobei sich viele Armbänder gut zusammen mit der Armbanduhr tragen lassen. Rechtshänderinnen klagen manchmal darüber, dass ein rechts getragenes Armband bei der Arbeit, insbesondere Schreibtischarbeit, stört und legen ihren Armschmuck deshalb bevorzugt links an.
Gliederarmbänder aus Gold zählen zu den zeitlos eleganten Schmuckstücken, die eine Dame sogar viele Jahrzehnte lang tragen kann. Was sich nie einer bestimmten Moderichtung unterwirft, kann auch niemals altmodisch werden. Und während die Jahre vergehen, behält das Goldarmband seinen Wert bzw. gewinnt sogar an Wert dazu, falls der Goldkurs dem Finanzmarkt freundlich gesinnt ist. Deshalb ist der Gedanke gar nicht so abwegig, sich ein breites, zeitlos elegantes Goldarmband als Wertanlage zuzulegen. Für Silberarmbänder war der Aspekt einer langfristigen Geldanlage bisher eher untergeordnet, aber wenn die Voraussagen einiger Experten zutreffen, wird sich das in den nächsten Jahren ändern – ein Grund mehr, jetzt ein schönes Armband aus Silber zu kaufen.
Sehr beliebt sind Armbänder, die entweder ganz aus Halbedelsteinen bestehen, oder die eine gelungene Kombination zwischen Edelmetall und Edelstein darstellen. Es muss sich nicht immer um Diamanten handeln, die in Gold gefasst einen hohen Wert haben. Schmuckstücke mit farblich passenden Edelsteinen, gefallen nämlich auch durch die unvergleichlich schönen Farben der Steine. Wer Blau besonders gerne mag, kann sich für Blautopas oder Aquamarin entscheiden, auch Lapislazuli und Türkis sind beliebte Blautöne, die sich zu Gold genauso, wie zu Silber harmonisch einfügen. Achat und Amazonit passen auch in die Kategorie von blauen Halbedelsteinen, die in ein Armband mit Silber oder Gold eingearbeitet werden können. Das Lila von Amethyst war lange Zeit nicht aktuell, aber mittlerweile holt sich der wunderschöne Stein seinen Beliebtheitsgrad wieder zurück. Gold oder Silber und Rot passen auch gut zusammen. Hier eignen sich roter Achat, Jaspis und besonders gut die Koralle, die ebenso, wie der Amethyst wieder an Aktualität gewinnt.
Beim Kauf eines Armbandes sind mehrere Dinge spielentscheidend. Material, Design und Preis ist die eine Kategorie, die andere ist die Passform. Damen mit einem stärkeren Handgelenk brauchen eine andere Armbandlänge, als solche mit schmalem Körperbau. Wenn das Armband nicht passt, wird es auch nicht getragen und das wäre doch schade! Zu eng darf es auf keinen Fall sein, denn selbst, wenn es gerade noch geschlossen werden kann, sieht es nicht gut aus. Ist es zu weit, kann es sogar verloren gehen. Soll es sich um eine Überraschung handeln, empfiehlt es sich, ein vorhandenes, passendes Armband zu messen. Notfalls kann ein zu weites Armband vom Juwelier im Nachhinein geändert werden.