Marc'O Polo

Marc'O Polo

Die Schweden Rolf Lind, Göte Huss und der Amerikanier Jerry O'Sheet wollten unkomplizierte Mode für junge Leute schaffen, die sich dem individuellen Lebensstil der Träger anpasst und die Persönlichkeit unterstreicht. 1967 schufen sie das schwedische Modelabel Marc O'Polo, das durch natürliche Stoffe überzeugt und dabei aber stets zeitgemäß bleibt. Leinen, Baumwolle, Seide und andere natürliche Materialien bilden das Herz des Unternehmens. Schon früh begannen die Gründer vor allem durch ihre Werbekampagnen für Aufsehen zu sorgen. Die Erste zeigte eine Erdbeere, die darauf folgenden bildeten Menschen in ihrer natürlichen Umgebung ab, zeigten verregnete Straßen aus der Vogelperspektive oder lachende Kinder.
Bereits nach kurzer Zeit wurde Marc O'Polo zum Vorreiter im Bereich Casualwear mit Qualität im gehobenerem Preissegment. Die Kollektionen des Modeherstellers zeichneten sich durch Natürlichkeit, Einfachheit, Qualität, Innovation und Persönlichkeit aus, worauf das Unternehmen auch großen Wert legte.
1968 wird Marc O'Polo Deutschland von Werner Böck unter dem Namen „Marc O'Polo Textilvertrieb Werner Böck GmbH“ gegründet und fand seinen Sitz im bayrischen Stephanskirchen. Neben der Marke Marc O'Polo führt das Unternehmen die Marke CAMPUS ein. 1997 wird für das Modeunternehmen ein wichtiges Jahr, Werner Böck weitet seinen Anteil an dem Label aus und besitzt jetzt knapp 80 Prozent, er gründet die „Marc O'Polo International GmbH“, die verantwortlich für Design, Produktion, Marketing und Vertrieb ist. Der Firmensitz wird von Stockholm nach Stephanskirchen, südlich von München, verlegt. Über die Jahre hinweg erweitert Marc O'Polo das Sortiment, nachdem zu Beginn vorrangig T-Shirts und Oberbekleidung designt und hergestellt wurde, wird die Kollektion nach und nach komplettiert, eine eigene Accessoire- und Duft-Linie erscheint ebenfalls unter dem Markennamen. Seit 1983 bringt Marc O'Polo mehrere Kollektionen jährlich auf den Markt, heute sind es bereits zehn.

Die Damen-Kollektion umfasst neben Jacken, Blazern, Pullover und Strickjacken, auch Shirts, Blusen, Polos sowie Kleider, Jacken, Hosen und Röcke. Auch Unterwäsche, Bade- und Nachtmode sind in diesem Modehaus erhältlich. Das Design von Marc O'Polo ist schlicht und einfach. Gerade Linien, wenige Aufdrucke und Muster kennzeichnen die Kleidungsstücke. Basics, wie schwarze T-Shirts, weiße Blusen, die alltagstaugliche Jeans und wärmende Wollpullover sind Bestandteile des Sortiments. Die Stücke sind aus feinen Materialien wie Mohair, Wolle oder Leder gefertigt, die Qualität der Stoffe zeigt sich auch in der Fertigung und dem Look der Kleidungsstücke. Das Sortiment wird durch Schuhe, die von Marc O'Polo selbst hergestellt werden, Gürtel, Strümpfe, Brillen, Uhren und Schals abgerundet.

Die Natürlichkeit, mit der Marc O'Polo begann, wird in der Herren-Kollektion bis heute fortgesetzt. Karierte Baumwollhemden in verschiedenen Farbvarianten mit Elbowpatches aus Cordgewebe sind ein wichtiger Teil des Sortiments. Doch auch sportliche Sakkos, moderne Cardigans, farbige Polo-Shirts und lässige Jeans lassen sich in der Herren-Kollektion finden. Auch Männer müssen nicht auf hochwertige Stoffe wie Baumwolle, Leder oder Schurwolle verzichten. Auch Schuhe, Taschen, Gürtel, Schals, Krawatten, Uhren und Sonnenbrillen sind aus dem Sortiment des Modelabels nicht mehr weg zu denken.

Damit auch die Kleinen der Familie nicht auf bequeme Kleidung verzichten müssen, gibt es seit 1997 die Junior-Kollektion. Mädchen und Jungen Kleidung der Größen 92 bis 164 werden hergestellt und vertrieben. Die Kinder-Kollektionen sind etwas farbenfroher und mit mehr Details gestaltet, als die Kleidung der Großen. Kleine Rüschen, farbige Details und aufwendigen Stickereien machen die Kinderkleidung altersgerecht.

Der große Erfolg von Marc O'Polo zeigt sich auch darin, dass dem Modelabel 2009 der „Oscar“ der Moedbranche verliehen wurde, der Forum-Preis der TextilWirtschaft. In den vergangen Jahren engagierte sich das Unternehmen auch sozial sehr für die Belange der Menschen, zum Beispiel unterstützte es das UNICEF-Projekt „Schulen für Afrika“.