KiK

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Ein rotes T-Shirt hüpft über die TV-Mattscheibe und Verona Pooth erzählt den Zuschauern wie viele Tolle Farben es von diesem T-Shirt doch gibt. Mit der Zeile „KiK – der Textil-Diskont“ beendet die Comic-Zeichnung den Werbesport. Der Kunde soll König sein. Das Akronym KiK steht für das Motto des Unternehmens: „Kunde ist König“. Bereits seit 1994 vertreibt das Unternehmen KiK Textilien und Non-Food GmbH Kleidung und Non-Food Artikel in Deutschland. Dabei war für das Unternehmen schon von Anfang an klar, möglichst niedrige Preise an den Kunden weiter zu geben. Frauen, Männer und Kinder sollte sich für unter 30 Euro komplett von der Socke bis zur Mütze einkleiden können. Und das Unternehme hatte erfolg. Bereit nach vier Jahren expandierte KiK über die grenzen Deutschlands hinaus und eröffnete die ersten Filialen in Österreich. Mittlerweile existieren 2 500 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn sowie Slowenien und es kommen noch mehr dazu. Das Unternehmen möchte in den kommenden Jahren ihr Filialnetz in Europa weiter ausbauen und auf 5 000 Filialen erweitern.

Günstig soll alles sein. Das Unternehmen verkauft Hosen zum Spottpreis von 8 bis 16 Euro, T-Shirts sind schon ab drei Euro erhältlich und Strümpfe ab einem Euro. Das Sortiment des Unternehmens erstreckt sich im Bereich der Oberbekleidung von T-Shirts, Westen und Polo-Shirts sowie Hemden und Blusen. Kurze Hosen, Sporthosen und vereinzelt auch Jeans sind Bestandteil der Unterteile-Abteilung. Des weiteren sind auch Unterwäsche, Bademoden und Strümpfe Teil des Sortiments.

Neben Kleidung für Jung und Alt vertreibt das Unternehmen auch sogenannte Non-Food Artikel. Darunter zählen Accessoires, wie Haargummis, Einkaufstaschen und Schlüsselanhänger, aber auch Dekoartikel, Haushaltswaren sowie Spiel- und Schreibwaren sind Bestandteil des Sortiments.

Seit der Fußball-Spielzeit 2002/03 ist KiK Hauptsponsor verschiedener Fußballvereine. Unter anderem trugen bereits die Spieler von Arminia Bielefeld, Werder Bremen, Hansa Rostock und dem VfL Bochum das Logo des Textil-Diskonts. 2009 war KiK auch Hauptsponsor der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Kroatien. Außerdem werden auch die österreichischen Fußballschiedsrichter von KiK finanziell unterstützt.

Seit 2009 ist Verano Pooth in Deutschland und in Österreich Testimonial für das Unternehmen und ist in den den TV-Spots zu sehen.
Doch trotz günstigen Angeboten müssen vor allem Mitarbeiter einen hohen Preis bezahlen. Immer wieder gibt es Medienberichte über Preisdumping, Verstöße gegen das Bundesdatenschutzgesetz und Kritik an den Arbeitsbedingungen in den Zulieferländern. Aktuellen Medien-Berichten zu folge, späht der Textildiscount die Finanzen seiner Mitarbeiter aus und soll Mitarbeiter mit Geldproblemen sogar entlassen. Auch die Arbeitsbedingungen in den Zulieferländern stehen unter heftiger Kritik. Das Unternehmen kauft seine Artikel unter anderem In China und Bangladesch. Dort sollen Mitarbeiter lediglich 18 bis 24 Euro pro Monat erhalten, keine Arbeitsverträge haben und auch die Arbeitszeiten sollen massiv überschritten werden, meldet eine Reportage des Norddeutschen Rundfunks im April 2010.