C&A
C&A gehört zu einem der größten Modehäuser in Deutschland und Europa. Seit der Gründung des Unternehmens, 1841, musste das Unternehmen einige Rückschläge hinnehmen und ihre Unternehmensstruktur verändern. Doch die eigentliche Geschichte des Familienunternehmens C&A, das nach ihren Gründern, den Brüdern Clemens und August Brenninkmeijer benannt ist, beginnt schon im 17 Jahrhundert. Damals begann die Familie mit dem Handel von Leinen und dem Töddenhandel, eine Form des Wanderhandels, in der Stadt Mettingen. Das erste Geschäft des Modehauses eröffnete 1861 im holländischen Sneek und war das erste Geschäft weltweit, das Konfektionsgrößen anbot. Das Unternehmen wuchs und weitete den Einflussbereich aus, so eröffnetet 1911 die erste Filiale in Deutschland und 1922 in England. Nach langjähriger Expansion bis nach Kanada und in die Vereinigten Staaten, sank der Umsatz des Modehauses 1987 drastisch, bis dahin war C&A der Marktführer im Handel mit Textilien in Deutschland. Doch durch den Einbruch am europäischen und nordamerikanischen Markt musste das Unternehmen umstrukturieren, Filialen schließen und einige Mitarbeiter entlassen. Es wurde eine Europa-Zentrale geschaffen, in die zehn Landesgesellschaften einflossen, die 2001 unter dem Dach der Cofra Holding AG zusammengefasst wurden. Die Filialen von Großbritannien, Dänemark, den USA und Kanada wurden ganz geschlossen.
Heute liegen die Hauptverwaltungen des Familienunternehmens in Düsseldorf und Brüssel. Nach vielen schweren Jahren expandierte das Unternehmen in den letzten Jahren wieder. Seit Ende 2007 ist C&A mit 1200 Filialen in 16 Ländern vertreten. Unter anderem in Österreich, Frankreich, Luxemburg, Italien, China und Mexiko.
Noch bis heute ist das Unternehmen im Familienbesitz der Brenninkmeyers, oder in niederländische Schreibweise Brenninkmeijer.
Der Anspruch des Unternehmens ist klar definiert. An erster Stelle steht, laut dem Unternehmen selbst, der Kund und eine gute Qualität der Mode zum günstigen Preis. Die gesamte Produktpalette soll sich von trendy bis klassisch erstrecken und für jeden Geschmack etwas bieten. In dem Modehaus finden Frauen, Männer, Babies und Kinder schicke, kostengünstige Kleidung. C&A vertreibt dabei zehn Eigenmarken, unter anderem die frische und feminine Mode von Yessica, die sich vorrangig an junge und junggebliebene Frauen richtet und die weibliche Seite der Trägerin betont. Angelo Litrico bietet lässige, urbane Kleidung für den Mann, ein großes Sortiment an Freizeitkleidung für jeden Tag bietet diese Marke. Die Clockhouse-Kollektion bietet schrille und neue Kleidungsstücke für Teens und Twens. Clockhouse wird durch neue Modetrend beeinflusst. Der modebewusste klassische Mann findet das passende Outfit bei Westbury. Dabei wirbt das Unternehmen, trotz eines hochwertigen Preis-Leistungs-Verhältnisses für hochwertige, aufwendige Materialien mit raffinierten Details, die dabei sowohl Funktionalität und Eleganz ausstrahlen. Das weibliche Gegenstück zu Westbury ist die Marke Your Sixth Sense, die mit feiner Qualität einen klassischen Stil bietet und fast jede Frau elegant aussehen lässt. Die typische Hausmarke von C&A ist Canda und bietet ein komplettes Sortiment für Damen und Herren mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die traditionelle, zuverlässige Mode ist bequem und für jeden Tag geeignet. Das Modehaus bietet natürlich auch eine sportliche Kollektion den Kunden an, unter dem Label Rodeo können aktive sportliche Kunden die passende Kleidung finden. Aber auch die Kleinen dürfen in dem Familienunternehmen nicht fehlen, Baby Club bietet niedliche und kuschelweiche Baby-Artikel. Aus den Stramplern von Baby Club raus und rein in die Hosen und Shirts von Palomino. Bei der Kinder-Kleidung von Palomino kommt es den Designern auch Farbe, Stil und Bequemlichkeit an. Für die Teens gibt es bei Here&There trendige Street Wear, die den Charakter der Jugendlichen unterstreicht.
Neben den Zahlreichen Eigenmarken verkauft C&A auch einige Lizenzmarken. Zu denen gehören zum Beispiel Disney und die „The Dome Collection“.





