Moderatgeber

Sonnenpflege

Na, wie lange ist Ihr letzter Sonnenbrand her, können Sie sich noch daran erinnern? Wissen Sie noch, wie schrecklich sich das anfühlte? Nachts kann man nicht schlafen, weil der Körper zu glühen scheint. Man erträgt keine Kleidung auf der Haut. Und irgendwann beginnt die Haut sich zu schälen. Kein schöner Anblick, aber letztlich noch viel schlimmer wie sich das alles anfühlt. Und vor allem ist ein Sonnenbrand so vermeidbar!

Natürlich wissen wir inzwischen, was unsere Eltern und Großeltern vielleicht noch nicht wussten – nämlich dass ein Sonnenbrand auch Jahre später noch dafür verantwortlich sein kann, wenn Hautkrebs ausbricht. Deswegen sind wir in der heutigen Zeit natürlich wesentlich vorsichtiger. Die Sonne genießen – ja, das ist wunderbar und tut gut, speziell nach dem langen, kalten Winter. Doch wir wissen auch, dass es ungesund ist, stundenlang in der Sonne zu braten, wir schützen uns mit Caps, Shirts und Sonnenbrillen. Im Urlaub am Strand und natürlich auch am heimischen Baggersee liegen wir nicht einfach so auf dem Handtuch, sondern schleppen brav den Sonnenschirm mit, nicht wahr? Braun wird man trotzdem, denn auch wenn man sich nicht der direkten Sonnenstrahlung aussetzt, wird die Bildung der Farbpigmente angeregt.

Darüber hinaus verwenden wir natürlich Mittel zur Sonnenpflege. Niemals würden wir unsere Kinder ungeschützt in der Sonne spielen lassen – wir cremen sie sorgfältig ein und der Sandkasten im eigenen Garten steht natürlich im Schatten eines Baumes. Doch was ist mit unserer eigenen Haut? Natürlich, die wird auch gepflegt.

Wir verwenden dafür Sonnencreme, Sonnenmilch und Sonnenöl. Doch was genau ist jetzt eigentlich das richtige Produkt und für was nutzt man es? Sonnencreme eignet sich am besten für das Gesicht. Sie ist etwas fester in der Konsistenz und eignet sich von daher vorwiegend für die empfindliche Gesichtshaut. Die Inhaltsstoffe ziehen zwar in die Haut ein, jedoch legt sich die Creme wie ein Schutzfilm über die Haut. Sonnenmilch hingegen eignet sich eher für den Körper. Sie zieht sehr schnell ein und das ist durchaus wichtig für das Wohlbefinden. Niemand hat Lust, vor Sonnencreme glänzend in der Sonne zu liegen. Wichtig ist hier aber immer ein hoher Lichtschutzfaktor.

Für welchen Lichtschutzfaktor Sie sich entscheiden sollten, hängt von Ihrem Hauttyp ab. Wenn Sie beispielsweise nach zehn Minuten in der Sonne ohne eine Sonnenmilch verwendet zu haben, bereits deutlich eine rötliche Farbe bekommen, sollten Sie unbedingt eine Sonnenmilch mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Mit Lichtschutzfaktor 20 können Sie 20 mal länger in der Sonne bleiben als ohne Sonnencreme. Diese Angaben sind jedoch auch mit Vorsicht zu genießen. Grundsätzlich sollten Sie immer mal die Färbung Ihrer Haut kontrollieren und darauf achten, ob Sie sich überhaupt noch wohl fühlen. Ein Sonnenbrand wird nämlich meist erst Stunden später wirklich krebsrot und beginnt auch erst Stunden später wirklich Schmerzen zu verursachen.

Sonnenöl enthält zwar häufig auch einen Lichtschutzfaktor, gilt jedoch im Allgemeinen eher als Bräunungsbeschleuniger. Eine bessere Sonnenpflege stellt grundsätzlich die Sonnenmilch dar. Nach dem Sonnenbad sollte man auf jeden Fall eine Dusche nehmen und sich danach mit Apres-Soleil-Cremes eincremen – diese versorgen die Haut mit wertvollen Nährstoffen und Feuchtigkeit, die sie nach einem Sonnenbad braucht.