Moderatgeber

French Manicure

Seit etwa zehn Jahren oder vielleicht auch etwas länger ist die French Manicure in aller Munde. Für Nageldesigner ist es inzwischen eine Standardleistung. In den USA nahm dieses Nageldesign seinen Anfang – oder besser gesagt, dort wurde es zuerst populär. Innerhalb kürzester Zeit hatte diese Mode allerdings auch Europa erreicht.

French Design, das ist ein sehr zart rosafarbener Nagellack, der allerdings dort endet, wo der Nagel über den Finger hinauswächst. Die Spitze des Fingernagels ist in weiß lackiert. Wer seine Fingernägel in French Manicure lackiert hat wird wissen, dass es kaum eine Maniküre gibt, die sauberer, gepflegter und dezenter wirkt. French Manicure ist allerdings nicht nur auf das Nageldesign im Studio begrenzt, es lässt sich mit etwas Geschick auch zu Hause alleine durchführen. Die Utensilien hierfür gibt es im Fachhandel zu kaufen. Meist handelt es sich um vierteilige Sets: einen rosafarbenen Nagellack, einen weißen Nagellack und einen Überlack, der das Ganze dann fixieren soll. Und damit das Ganze auch gelingt, sind den Verkaufspackungen kleine Schablonen zum Aufkleben beigefügt, um den weißen Rand des Fingernagels wirklich akkurat ausmalen zu können. French Manicure im do-it-yourself-Verfahren ist recht easy, allerdings dauert es eine Weile und erfordert etwas Geschick im Umgang mit Nagellack, aber das haben Sie ja bereits, nicht? Es ist immer besser, erst mal eine Hand im French Design zu gestalten und dann die zweite Hand gleich hinterher – so hat man immer eine Hand, mit der man noch alltägliche Dinge ausführen kann, während der Nagellack an der anderen Hand trocknet.

Zuerst geht eine sorgfältige Maniküre voraus – so wie man das normalerweise immer macht, wenn man die Nägel lackieren möchte. Danach werden die Hände gewaschen und gründlich getrocknet. Auf Handcreme sollten Sie – noch – verzichten. Der erste Schritt für die French Manicure ist der rosafarbene Nagellack. Er wird vollständig auf die Fingernägel aufgetragen, auch auf die Spitze und am besten in zwei dünnen Schichten. Danach muss der Nagellack erst mal ein paar Minuten gründlich trocknen. Dann können die Schablonen aufgeklebt werden. Sitzen sie fest, wird die Nagelspitze mit dem weißen Nagellack lackiert. Wieder muss das Ganze gründlich trocknen, dann können die Schablonen abgezogen werden. Zum Schluss wird mit dem farblosen Lack jeder Fingernagel noch mal überlackiert. Dadurch erhalten die Fingernägel einen schönen Glanz und die zwei Schichten rosa und weiß werden miteinander verbunden. Falls Sie jetzt eine Handcreme auftragen möchten, spricht nichts mehr dagegen.

French Manicure eignet sich übrigens nicht nur für die Fingernägel, sondern auch für die Fußnägel – besonders zarte, kleine Füße mit hübschen Nägeln sehen noch schöner und noch gepflegter mit einer French Manicure aus.

Vor Billigangeboten für Verkaufspackungen mit French Manicure sollten Sie sich übrigens in Acht nehmen. Die hier enthaltenen Nagellacke sind häufig eher minderwertig, brauchen viel zu lange zum Trocknen und halten auch leider nicht lange. Da der Vorgang aber so viel Zeit in Anspruch nimmt wäre es schade, wenn man ihn am Tag darauf wiederholen müsste, nicht? French Manicure Sets sind auch von namhaften Anbietern erhältlich und die Preise halten sich wirklich in Grenzen. Und im Zweifel bleibt noch der Weg zur Nageldesignerin – diese French Manicure hält ganz sicher wochenlang. Und das auch auf Ihren echten Fingernägeln.