Haarpflege
Für die meisten Menschen ist Haarpflege ein ganz normaler Vorgang, über den man sich keine Gedanken macht. Morgens unter der Dusche werden die Haare einfach mit Shampoo gewaschen, viele verwenden auch noch eine Spülung um das Haar geschmeidiger zu machen, ausspülen, fertig. Doch nutzen Sie auch die richtigen Produkte für Ihre Haarpflege?
Sicher, die Werbung erzählt uns täglich von neuen Produkten und natürlich hat jeder Hersteller die allerbesten Produkte. Immer wieder werden neue Produkte entwickelt und natürlich handelt es sich auch immer um absolute Innovationen. Teilweise nehmen wir diese Werbung schon gar nicht mehr wahr, manchmal hingegen erreichen uns die Botschaften und beim nächsten Einkauf landet dieses tolle, neue Produkt im Einkaufswagen. Vor einigen Jahrzehnten noch gab es eher wenig Auswahl an guten Haarpflegeprodukten. Shampoo und Spülung – ja, das gab es. Allerdings war die Auswahl nicht ganz so riesig und Shampoo war eben Shampoo. Spülung verwendete man nur wenn man lange Haare hatte und grundsätzlich machte man sich wenig Gedanken darum. Dass die Haare sauber waren, sich gut kämmen ließen, das war oberste Priorität.
In der heutigen Zeit allerdings ist die Auswahl an Shampoo und Spülung, die ein einzelner Hersteller auf den Markt bringt, bereits riesig. Sieht man allerdings sämtliche Produkte mehrere Hersteller im Regel nebeneinander stehen, weiß man kaum noch für welche Produkte man sich entscheiden sollte. Die unterschiedlichen Shampoos und Spülungen können ja schon verwirren, hinzu kommt dann aber noch der Conditioner. Was ist das eigentlich? Ein Conditioner ist eigentlich das Gleiche wie eine Spülung – es handelt sich hier nur um eine andere Bezeichnung. Leider bietet das Anlass zur Verwirrung, denn viele Menschen sind fälschlicherweise der Meinung, dass der Conditioner die gleiche Arbeit leistet wie eine Kurpackung – und das ist definitiv nicht der Fall.
2-in-1-Shampoos gesellen sich im Regal dazu. Shampoo und Spülung in einem? Wie soll das gehen? Das fragt sich der Verbraucher zu Recht. Doch es geht wirklich. Das Haar wird gereinigt und gleichzeitig mit den nötigen Weichmachern versorgt und das sollte man grundsätzlich auch wissen, wenn man eine Spülung verwendet: eine Spülung enthält keine Wirkstoffe, die das Haar mit Nährstoffen versorgen. Die Spülung macht das Haar nur weich, damit es gut kämmbar ist. Wer hingegen sein Haar mit Nährstoffen versorgen möchte, es vor allem glätten und für Reparatur sorgen möchte, sofern das möglich ist, sollte Kuren für das Haar benutzen. Eine Haarkur, die in regelmäßigen Abständen angewendet wird, ist eine der besten Maßnahmen zur Haarpflege.
Auch von Trockenshampoo ist ab und an die Rede. Und der Verbraucher fragt sich zu Recht, ob das funktioniert. Ja, das funktioniert. Allerdings nicht wie das Shampoo, wie wir es kennen. Das Trockenshampoo eignet sich nur für eine einmalige Anwendung für zwischendurch, wenn man es eilig hat und das Haar nicht schon wieder waschen möchte. Es nimmt groben Schmutz auf. Wer unter fettigem Haar leidet wird das Gefühl kennen, wenn sich das Haar schon einen Tag nach der Haarwäsche anfühlt als sei es tagelang nicht gewaschen worden. Hier kann ein Trockenshampoo wirklich gute Dienste leisten, denn der Talg, der sich am Haar absetzt, wird ebenfalls aufgenommen. Das Trockenshampoo wird dann einfach ausgekämmt. Doch Vorsicht: ein Trockenshampoo sollte nur einmal zwischen zwei Haarwäschen benutzt werden.
Wichtig bei der Haarpflege ist vor allem, dass man Produkte nutzt, die für das jeweilige Haar empfohlen werden – die Pflege nach Haartyp.
Weitere Ratgeber zum Thema Haarpflege





