5. August 2015 von Shop
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Herbstliche Garderobe einfach selbst nähen

Wenn die Sonne nicht mehr ganz so viel Kraft hat, der Morgen und Abend schon recht kühl sind, aber über den Tag doch öfter noch die Sonne kräftig scheint, dann hat der Herbst Einzug gehalten. Jetzt reicht die sommerliche Kleidung nicht mehr aus und es braucht ein paar wärmende Kleidungsstücke, um gut durch den Tag zu kommen. Herbstmode selbst nähen ist die perfekte Lösung, um den Kleiderschrank aufzustocken und individuell gekleidet unterwegs zu sein.

Sommergarderobe mit herbstlichen Stücken kombinieren

Sehr schön ist, dass der Kleiderschrank nicht komplett entrümpelt werden muss. Das luftige Sommerkleid kann mit herbstlichen Stücken kombiniert werden und dann auch nach dem Sommer noch weiterhin sehr gut getragen werden. Wer sich eine kuschelige Fellweste mit einem einfachen Schnittmuster näht, das Kleid mit einer dicken Strumpfhose sowie witterungsbeständigen, festen Schuhen kombiniert, muss nicht viel am Kleiderschrank-Inhalt verändern, um trotzdem warm unterwegs zu sein. Auch ein Oversize-Pullover – genäht aus einem im Handel erhältlichen Stoff im Strick-Stil – kann das Kleid wunderbar ergänzen und zu einem tollen herbstlichen Begleiter machen. Warme und witterungsbeständige Funktionsstoffe, aus denen Pullover oder Westen genäht werden, tragen nicht auf, halten aber trotzdem warm im Herbst.

Poncho selber nähen

Ponchos sind sehr einfach zu nähen und auch für Nähanfänger geeignet.

Ponchos und Capes sind perfekt für die Übergangszeit

Ponchos und Capes sind kein wirklich neues Accessoire in der Mode. Gerade im Herbst sind sie aber sehr praktisch. Weil sie in diesem Jahr auch ein Revival feiern und sie sehr leicht selbst zu nähen sind, sollte wenigstens ein Poncho oder Cape im Kleiderschrank nicht fehlen. Wer sich für einen leichten Wollstoff entscheidet, hat ein wirklich schön wärmendes Kleidungsstück im Schrank, das eine lange Begleitung durch den Herbst ist. Ursprünglich aus Südamerika, haben Ponchos inzwischen auch unsere Regionen erobert. Einfach Schnittmuster für Ponchos und Capes sind im Fachhandel schnell zu finden. Aber es muss nicht wirklich ein Schnittmuster für einen Poncho oder ein Cape sein, denn diese Kleidungsstücke sind mit etwas Übung beim Nähen schnell selbst zusammengenäht. Für ein Cape braucht es zwei Quadrate gleicher Größe aus einem geschmeidigen Stoff, der gut fällt. Aus beiden Stücken wird jeweils ein Halbkreis für den Halsausschnitt ausgeschnitten. Dann werden beide Teile vom Halsausschnitt ausgehend zusammengenäht. Die unteren Kanten werden gesäumt oder zumindest versäubert. Abschließend wird der Halsausschnitt versäubert oder – mit etwas mehr Übung – mit einem kleinen Kragen versehen. Fertig ist das warme Cape für den Herbst zum gemütlichen Einkuscheln! Ein solches Cape ist nicht nur schnell genäht – es ist auch noch preiswert genug, dass man mehrere Modelle zur Auswahl nähen kann!

Schals ergänzen die Herbstmode perfekt

Loop Schal nähen

Loop Schals sind warm und liegen immer noch im Trend

Wärmende Schals sind die perfekte Ergänzung im Herbst. Auch tolle Schals lassen sich schnell selbst nähen und sie sehen dabei auch noch wirklich elegant und teuer aus. Sehr schön sieht ein Schal aus, der aus verschiedenen Materialien genäht ist. Dazu kauft man sich zwei Stücke Stoff in der gewünschten Breite des Schals, gern aus unterschiedlichen Qualitäten. Ein Stoff, der eine Breite von 1,50 m aufweist, bietet die optimale Länge für den Schal. Kombiniert werden können beispielsweise Samtstoffe und Wollqualitäten oder aber Baumwollstoffe. Diese beiden Stoffe werden links auf links aufeinander gelegt und abgesteppt. Ein kleines Stück des Saum bleib offen, um den Schal später zu wenden. Ist das Wenden erfolgt, kann der restliche Saum zugenäht werden. Den Schal nun noch einmal rundherum absteppen und schon steht ein großer und kuscheliger Schal zur Verfügung, der auch noch optisch überzeugt. Wer mehr Aufwand betreiben möchte, kann den Schal auch noch mit Fransen vom Meter versehen, die in die Längsseiten des Schals eingenäht werden. Wer einmal mit dem Nähen von Schals begonnen hat, wird kreativ und schnell entstehen die tollsten Stücke, die auch im Winter noch dekorative und wärmende Zwecke erfüllen.

Lesetipp: DIY-Mode: Fünf Tipps für Näh-Anfänger

Kleider für den Herbst

Das Nähen von herbstlicher Garderobe wird zu einem Selbstläufer, wenn man erst einmal angefangen hat. Kleider in einfachen Schnitten können auch Nähanfänger hinbekommen und damit ihren Kleiderschrank perfekt aufwerten. Weich fallende Wollstoffe, Strickmaterialien oder sogar Fleece können zum Nähen von herbstlichen Kleidern verwendet werden. Auch hier kann der Zwiebellook mit sommerlichen Kleidungsstücken wieder aufgegriffen werden. Ein Hängerkleidchen aus einem schlichten Schnitt erstellt kann kombiniert mit langärmligen Shirts aus dem Sommer den Kleiderschrank mit wenig Aufwand schnell wieder aufstocken. Dicke Strumpfhosen und Stiefel dazu und aus den sommerlichen Oberteilen wie Langarm-Shirts oder Blusen wird schnell eine herbstliche Garderobe.

Kleiner Tipp: Ein gutes Schnittmuster bietet Varianten und wer dann noch unterschiedliche Kleider aus verschiedenen Materialien und Mustern näht, kann mit nur einem Schnittmuster viele herbstliche Kleidermodelle kostengünstig erstellen!

Stoffe kaufen

Einen riesige Auswahl an Stoffen finden Sie auch online in vielen Onlineshops.

Woher bekomme ich die passenden Stoffe?

Keine Frage, der Handel bietet ein gutes Sortiment an, was herbstliche Stoffe angeht. Wer allerdings keine Lust hat, sich in die City zu begeben, um für die herbstliche Nähaktion Stoffe einzukaufen, der muss das auch nicht tun. Der Onlinehandel bietet auch für Hobbyschneiderinnen eine riesige Auswahl an Stoffen. Wer sich beispielsweise für Quiltmaus.de als Bezugsquelle für Stoffe entscheidet, kann aus einem riesigen Angebot von Stoffen auswählen. Dazu gibt es viele Stoffpakete, die fertig geschnürt die eigene Kreativität anregen. Neben Stoffen gibt es im Onlineshop natürlich alles, was rund um das Nähen benötigt wird – von Applikationen über Vlieseline und Reißverschlüssen bis hin zu Druckknöpfen und Fäden.

Hier noch ein paar Tipps für das Nähen von herbstlicher Garderobe

  1. Gute Vorarbeit ist alles. Wer sich beim Erstellen des Schnittes und beim Zuschnitt viel Zeit lässt und sorgfältig arbeitet, hat schon mehr als die Hälfte der erforderlichen Arbeit getan.
  2. Nach einer guten Vorarbeit ist das Zusammennähen der einzelnen Schnitt-Teile die kleinste Aufgabe. Optimal ist übrigens eine kleine Näh-Ecke in der Wohnung, wo die Nähmaschine und die Nähaccessoires einen Platz haben und das Ein- und Ausräumen des Nähzubehörs nicht zeitraubend viel Nähzeit stiehlt.
  3. Ein einziger guter Schnitt für ein Kleidungsstück kann so vielfältig abgewandelt werden, dass niemand auf die Idee kommt, dass es sich hier um ein und dieselbe Quelle für Jacke, Poncho oder Kleid handelt. Der Vorteil liegt zudem darin, dass mit etwas Übung ein Schnitt immer schneller gelingt und man fast schon nebenher mit einfachen Schnitten schnell an einem Wochenende ein neues Kleidungsstück für den herbstlichen Kleiderschrank erstellen kann und so auch mit wenig finanziellem Aufwand kreativ wird.

Bilder:
Poncho – Urheber: dimaberkut / 123RF Lizenzfreie Bilder
Loop Schal – 647264 / Pixabay.com
Stoffe – kesie91 / Pixabay.com

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