Damen Tops
Der Kleiderschrank einer Frau – unendliche Weiten. So würden manche Männer das formulieren. Doch ganz ehrlich, was bleibt uns Frauen übrig? Wir tragen Röcke. Wir tragen Hosen. Wir tragen Jeans. All das verlangt nun mal nach den richtigen, dazu passenden Oberteilen. Immer das Gleiche Oberteil zur gleichen Hose wird auch keine Frau tragen wollen, also ist hier schon ein wenig Auswahl gefragt und damit ist nicht gemeint, dass man zehn verschiedene Oberteile besitzen sollte – denn damit käme Frau ja letztlich auch nicht weit. Verschiedene Oberteile müssen zu verschiedenen Hosen oder Röcken passen. Stilistisch und farblich! Und so haben wir Frauen in unserem Schrank häufig eine Menge Stapel im Kleiderschrank mit ordentlich gefalteter Oberbekleidung: Pullover, Pullunder, Sweatshirts, T-Shirts, Langarmshirts und Tops. Pullover zu Stoffhose, Jeans und Rock. Pullunder zur Stoffhose. Sweatshirts, T-Shirts und Tops zu Jeans. Aber auch zur Stoffhose oder zum Rock. Langarmshirts – nun, je nach Schnitt auch sehr gut zum eleganten Rock tragbar.
Was ist aber nun mit den Tops? Hier finden sich eine Menge Unterschiede innerhalb dieser Rubrik für Damenoberbekleidung. Neckholder-Tops sind meist unglaublich sexy, mit einem tiefen Ausschnitt, gehalten werden diese Tops im Nacken. Sie erfordern bei den meisten Frauen natürlich auch einen entsprechenden BH, denn der Rücken liegt ja frei beim Neckholder-Top. BH-Träger wirken hier störend. Doch nicht für jede BH-Größe gibt es den passenden Neckholder-BH.
Ausweichen kann man in diesem Fall auf die hübschen Spaghettiträger-Tops, wahrscheinlich übrigens die am meisten verkaufte Art eines Tops und selbstverständlich bestens geeignet für heiße Sommertage. Von klassischem Design bis zum romantischen Blümchendesign mit Rüschen oder aber zum einfarbigen, sportlichen Top ist hier für jeden Typ Frau in jeder Farbe und in jedem Design das erhältlich, was passt – kein Wunder findet dieses Top so reißenden Absatz.
Tanktops sind sehr sportlich und passen am besten zu Jeans oder anderen sportlich-lässigen Hosen. Die Träger sind dicker, das Top ist an sich etwas geschlossener, unterscheidet sich jedoch durch unterschiedliche Längen. Das ganz normale Tanktop reicht bis zum Hosenbund und gibt ein klein wenig Bauch zur Sicht frei, wenn man sich entsprechend bewegt. Das kurze, bauchfreie Tanktop eignet sich natürlich nicht für jede Frau. Ob man diese Mode tragen kann, hängt natürlich von der Figur ab. Die Sängerin Gwen Stefani kreierte hier einen völlig eigenen Look und trug auf der Bühne die olivgrüne Military-Cargohose, die tief auf der Hüfte saß, mit weiten Beinen und dazu ein kurzes, schwarzes, bauchfreies Top. Damit wurde sie zur Vorreiterin für viele junge Frauen, die diesem Stil natürlich nacheiferten. Überflüssig zu sagen, dass sich diese Kleidung natürlich nur für die Freizeit eignet.
Bandeau-Tops oder trägerlose Tops, wie man sie auch nennt, sind immer sehr hübsch. Ob man sie allerdings tragen kann oder eher nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. In erster Linie durchaus vom Material und von der Qualität der Verarbeitung, vom Schnitt. Besteht ein Bandeautop aus dünnem Shirtstoff, besteht hier das Risiko, dass Sie damit relativ schnell „im Freien“ stehen. Der Stoff könnte innerhalb von kürzester Zeit ausleiern, das Top rutscht. Der zweite Faktor ist natürlich die Körbchengröße, die Frau nun mal hat. Hier gilt ja seit vielen Jahren die Devise „mehr ist mehr“, aber: das Bandeau-Top eignet sich definitiv nicht für Frauen, die große Brüste haben. Es könnte rutschen, denn es weitet sich beim Tragen. Und es sitzt nur selten wirklich gut. Große, schöne Brüste möchten auch geschickt verpackt werden. Unter einem Bandeau-Top kommt der schöne Ausschnitt, den man in vielen anderen Tops durchaus hätte, einfach nicht zur Geltung. Diese Form von Top eignet sich für sehr schmale, zarte Frauen mit nicht allzu viel Oberweite.





