Baby Handschuhe
Ja, die Handschuhe für unsere Kleinen. Ein weites Feld und ein Thema für sich. Zu unseren Zeiten gab es meist nur selbstgestrickte Faust-Handschuhe, die nach kürzester Zeit aussahen wie ein nasser Fisch, der zum Trocken aufgehängt wurde. Einen echten Schutz gegen die Kälte stellten diese Handschuhe meist nicht dar, zumeist nicht auf längere Sicht. Damals gab es die gestrickten Handschuhe in modischem dunkelrot, dunkelgrün oder aus melierter Wolle. Von Oma oder Tante Käthe gab es meist den passenden Wollschal und die Mütze dazu – und fertig war die Winterausstattung. Uns war es recht, hatten wir doch nicht mehr.
Umso mehr Freude bereitet es uns heute, unseren geliebten Nachwuchs mit schönen und wärmenden Winter-Accessoires wie Handschuhen, Mützen und Schals einzupacken. Wenn Sie Lust und Zeit haben, können Sie natürlich gerne diese süßen kleinen Patschehändchen in die selbstgestrickten Fäustlinge packen. Sollte bei Ihnen das Thema Lust nicht unbedingt in Zusammenhang mit Stricken von Baby-Handschuhen verknüpft sein, und die Zeit auch nur bedingt vorhanden ist, bieten sich heute glücklicherweise eine ganze Reihe von Alternativen an. Sie können in ein Kindergeschäft vor Ort gehen, was aber auch wieder Zeit und Nerven kostet, vor allem wenn der Nachwuchs, dem man ja was Gutes angedeihen lassen möchte, das völlig anders sieht und etwas Stimmung in den Laden bringt. Das Kleine freut es, Sie schnappen sich womöglich einfach etwas aus dem Angebot, Hauptsache nix wie weg.
Es gibt natürlich auch die verträglichere, und oft familienfreundlichere Variante des Online-Shoppings. Sie haben die Möglichkeit, tatsächlich in aller Ruhe sich umzuschauen und einzukaufen. Und das Angebot unter anderem im Bereich der Baby-Handschuhe ist sehr groß. Sie werden den Klassiker unter den Handschuhen, den Strickfäustling aus Merinowolle, genauso finden, wie dick gefütterte Polyamid-Handschuhe mit Klettverschluss. Wie sich das gehört und wie wir das auch kennen, sind diese Handschuhe mit einer schönen Kordel verbunden. Der Vorteil ist, dass die Handschuhe nicht verloren gehen können, wenn sie von dem kleinen Schneemännchen abgestreift werden. Das gilt auch für die Fleece-Handschuhe. Diese gibt es mit und ohne Daumen, und sie sind zudem in der Handfläche mit Polyamid verstärkt. Das sorgt dafür, dass Ihr Engelchen garantiert keine nassen und damit kalten Hände bekommt.
Etwas edler sind die Fausthandschuhe aus echtem Wildleder, gefüttert mit sehr warmen Lammfell oder anderem Naturfell. Da können Sie absolut sicher sein, dass Ihr Liebstes keine blauen Fingerchen bekommt. Gerade die Hände und der Kopf sind sehr anfällig für die Kälte. Durch die geringe Bewegungsmöglich im Babyalter und die noch nicht allzu dicke Fettschicht auf der Haut, frieren die Babies recht bald und kühlen zudem auch sehr schnell aus. In unseren Breitengraden kommen wir leider nicht darum herum, uns über diese wichtigen Dinge Gedanken zu machen. Neandertaler und Co. mussten das erlegte Wildtier entsprechend zuschneiden und vernähen, um einen einigermaßen guten Schutz gegen die Kälte zu haben, was uns zum Glück erspart bleibt. Wohin auch mit dem Wildtier? Die Wanne ist schon besetzt, der Keller auch schon zugestopft. Also lassen wir das Wildtier im Wald und auf der Heide und bewegen unseren Zeigefinger auf der Maus.





