9. September 2012 von katharina
Kosmetik

Must-Have Mascara: Neue Trends für den perfekten Augenaufschlag

Egal ob Tages- oder Glamour-Make-up: Kaum ein anderes Schminkutensil ist so unverzichtbar wie Mascara, die müde Augen auch nach einer langen Partynacht sofort zum Strahlen bringt. Kosmetikfirmen überbieten sich derzeit mit fantasievollen Bezeichnungen und ebenso vollmundigen Versprechungen. Worauf es bei einer guten Mascara wirklich ankommt, verraten Beauty-Experten im Interview.

Glamour to Go

Auch wenn es morgens schnell gehen muss, ist der Griff zur schwarzen Tusche für die meisten Frauen so selbstverständlich wie Zähneputzen. Schließlich verändert kaum ein anderes Mittelchen aus den reichhaltig gefüllten Regalen von Drogerien und Parfümerien den Wunsch nach einem kleinem Make-Over derart wirkungsvoll. Schwarz getuschte Wimpern öffnen den Blick sofort und lenken von Augenringen oder anderen Makeln im Gesicht ab. Zu verdanken haben Frauen den Glamour to Go einem amerikanischen Chemiker, der mit der Erfindung der ersten Wimperntusche den Grundstein für das Kosmetikimperium Maybelline legte.

Vor rund hundert Jahren als Mischung aus Kohlenstaub und Vaseline auf den Markt gebracht, werden die Formulierungen für Mascara heute immer ausgefeilter und versprechen weitaus mehr als das bloße Schwärzen der feinen Härchen. „Dank moderner Rezepturen können Mascaras heute individuell eingesetzt werden und designen Wimpern vom S bis zum XXL Format“, erklärt Peter Schmidinger, International Make-up Director bei BABOR im Interview mit beautypress.de. „Beim ersten Auftrag erhalten die Wimpern mehr Volumen, indem sich geschmeidige Wachse gleichmäßig auf der ganzen Wimper verteilen. Jedes weitere Auftragen verlängert die Wimpern bis hin zu einer Fake Lashes Optik.“

Hauptsache Volumen

Wichtigster Anspruch an eine gute Mascara ist die möglichst ausgeprägte Verdickung der Wimpern. Formulierungen mit einem maßgeschneiderten Volumeneffekt sowie besonders intensive schwarze Pigmente, die stets die gewünschte Deckkraft verleihen, machen nach Meinung von ARTDECO-Visagistin Daniela deshalb den größten Marktanteil aus. Die Expertin empfiehlt zudem: „Natürlich Wachse, die bei jeder Anwendung die Wimpern pflegen, Bürsten aus hochtechnologischen Materialien, die auch die kleinsten Härchen erfassen können und den ultimativen Wimpernaufschlag garantieren. Eine Formulierung, die sich mit den wichtigsten Attributen auszeichnet und zugleich für empfindliche Augen und Kontaktlinsenträgerinnen geeignet ist.“

Falsche-Wimpern-Effekt zum Tuschen

Mit der richtigen Wimperntusche sollen sogar falsche Wimpern der Vergangenheit angehören. Denn neben zusätzlichem Volumen versprechen moderne Produkte auch eine Verlängerung und perfekte Definition der Wimpern. Diese veredelt den aktuellen Smokey-Eyes-Trend perfekt und sorgt auch solo getragen in Kombination mit roten Lippen für einen echten Wow-Effekt. Noch dazu pflegen hochwertige Produkte mit natürlichen Wachsen die Wimpern, wachstumsfördernde Produkte sollen sogar zu mehr Haarfülle am Lidrand verhelfen.

„Wachstumsförderndes Produkte, zum Beispiel der ARTDECO Lash Growth Activator, beinhalten einen hochwirksamen Multiaktivkomplex aus Peptiden und Bio-Energizer“, erklärt Visagistin Daniela. „Sie sorgen für die Stärkung und die Widerstandsfähigkeit der Wimpern. Die Anwendung ist gleichstellend mit einer nahrhaften Kur, die die Wimpern bis hin zu den Wurzeln kräftigen und pflegen.“ Eher schlecht für die Wimpern ist hingegen die Verwendung einer Wimpernzange, die leicht zu Haarbruch führen kann. In jedem Fall sollte das Stylingtool nur bei noch nicht getuschten Wimpern angewendet werden, um ausreichend Tragfläche für wirkungsvolle Mascaras zu behalten.

(Bilder: beautypress.de)

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