2. August 2012 von Katharina Ziegler
Damenmode

Elegant in den Herbst: Die wichtigsten Trends der neuen Saison

Spätestens beim Blick in die Auslagen wird klar, was viele lieber nicht wahrhaben wollen: Der Sommer hat seinen Höhepunkt überschritten und macht Platz für warme Styles in gedeckten Tönen. Vorfreude ist trotz farblich düsterer Aussichten angebracht, denn glänzende Materialien, Steppmuster, flauschiger Strick und geschmeidiges Leder kreieren einen überraschend eleganten Look.

Mut zu mehr Volumen

Die Bikinifigur darf im Herbst guten Gewissens vernachlässigt werden, denn Schnitte werden vor allem oberhalb der Taille wieder voluminöser und schmeicheln so auch kräftigeren Figurtypen. Key-Item für die Herbstmode sind deshalb Oversize-Pullover und -Strickjacken aus weichem Strick, die warm halten und viele Kombinationsmöglichkeiten offenhalten. Damit nicht die gesamte Figur von bauschigem Stoff verschluckt wird, sollten weite Oberteile aber in jedem Fall mit enganliegenden Röcken oder Hosen kombiniert werden.

Herbstmode von H&M

H&M stezt für den Herbst auf Strick mit voluminösem Zopfmuster und Blusen mit zierlichem Kragen. (Bild: H&M)

Glamouröser Grunge-Look

Auffällig in der aktuellen Herbstmode ist zudem die Verbindung eleganter und legerer Elemente, die einen modernen Grunge Look kreieren. Zur Jeans mit Destroyed-Effekten dürfen es dabei gerne ein edler Blazer oder eine feine Bluse sein, aufälliger Schmuck rundet den lässigen Chic perfekt ab. Eine ebenso raffinierte Verbindung von Eleganz und Coolness bieten Kleidungsstücke aus Leder, die im Herbst in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen. Ob klassisch als Jacke oder ganz gewagt als Ledershorts oder -Minirock verhilft das Material auch unspektakulären Schnitten zu einem trendsicheren Auftritt.

Herbstmode von Comma

Bouclé-Blazer wie beispielsweise von comma lassen sich klassisch elegant oder leger mit Jeans stylen. (Bild: comma)

Neuaufgelegte Mode-Klassikern

In fast allen Kollektionen großer Modeketten zu finden sind zudem Blazer aus Bouclé. Ganz im Sinne Coco Chanels, die das Trendteil in den Fünfziger Jahren entwarf, sind die meisten Modelle in klassischem Schwarz oder mellierten Grautönen gehalten.

Für einen Hauch französischen Chic sorgen kontrastierende Paspeln an Vorderkante, Säumen und Taschen. Statt mit betontem Revers kommen die kastig-kurzen Jäckchen ganz ohne Kragen daher und werden meist offen getragen.

Traditionelle Muster und gedeckte Farben

Nach den ewig sommerlichen Pastelltönen erscheint die Herbstmode zunächst ungewohnt düster, da neben bewährtem Schwarz Farbtöne wie Dunkelgrün, Bordeaux und Nachtblau dominieren. Aufgelockert mit weißen Basics oder glänzenden Metallic-Effekten ergeben sich aber dennoch optimistisch wirkende Kombinationen, die dem grauen Herbstalltag stilvoll die Stirn bieten.

Für Abwechslung sorgen gesteppte Effekte und eingewebte Muster. Ähnlich wie bei Formen und Farben haben Klassiker auch hier die Nase vorn, denn neben dem erwähnten Bouclé-Gewebe mit seiner unregelmäßigen Oberfläche empfehlen sich Glencheck, Hahnentritt und Karomuster für die unterschiedlichsten Kleidungsstücke. Neben dem Blazer als klassisches Anwendungsbeispiel für Muster kommen die Gewebeeffekte auch auf Miniröcken, Hosen oder Accessoires zum Einsatz.

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