Million Dollar Model: Neue Einzelheiten zur Show mit Bar Refaeli
Glamour-Foto-Safari von Afrika bis Grönland
Nach sieben Staffeln „Germany’s Next Topmodel“ gilt es für den Privatsender ProSieben, einiges aufzufahren um das Publikum auch weiterhin für den medialen Werdegang von Nachwuchsmodels zu interessieren. Neben dem weltweit erfolgreichen Topmodel Bar Refaeli als Mentorin verlassen sich die Produzenten deshalb erneut auf spektakuläre Kulissen und eher unterhaltsame denn realistische Herausforderungen für die Kandidatinnen.

Moderatorin und Mentorin der neuen Show: Bar Refaeli (Bild: Nadja Amireh/wikipedia unter CC BY-SA 2.0)
„Auf der Suche nach dem perfekten Foto dürfen sich ihre zehn Kandidatinnen nicht von glühender Hitze, klirrender Kälte oder bizarren Naturphänomenen beeindrucken lassen“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung zur Show. Es komme einzig auf DAS perfekte Foto an, weshalb auch Frauen ohne Modelmaße eine Chance auf den Titel hätten.
„In der Challenge-Show gibt es insgesamt zehn Fotoshootings: Für die Gewinnerin jedes Shootings werden 100.000 Dollar in ihren persönlichen Safe gelegt.“ Die Gewinnerin werde im Finale nicht von den Juroren bestimmt, sondern vom TV-Publikum und erhalte schließlich als einzige Zugriff auf die von ihr verdiente Summe.
Knebelverträge statt großem Gewinn
Ganz anderes wusste hingegen die Berliner Zeitung über die geplante Model-Show zu berichten. Von Millionenbeträgen, wie sie der Titel der Show vermuten lässt, seien die Kandidatinnen nämlich angeblich weit entfernt. Gerade einmal 200 Euro pro Folge sollen die Möchtegern-Models mit ihrer Teilnahme verdienen. Weiter heißt es, dass sich die Teilnehmerinnen „mit einer dramaturgischen Einflussnahme der Produktionsfirma auf den Ablauf, Ergebnisse der Fotoshootings und das Ergebnis der Finalfolge“ einverstanden erklären.
Statt auf echte Persönlichkeiten zu setzen, verlasse sich der Münchner Privatsender also lieber auf die Fähigkeiten von Drehbuchschreibern, die dem schwächelnden Format Castingshow neues Leben einhauchen sollen. Dennoch sei geplant, auch private Momente dramaturgisch zu nutzen, weshalb die Kandidatinnen nur mit einem Telefon der Produktionsfirma telefonieren dürfen, das alle Gespräche aufzeichne. Auch die uneingeschränkte Kamera-Begleitung, so heißt es ausdrücklich, ‘in unangenehmen Situationen’ gehöre dazu. Denn ob inszeniert oder nicht: Eine Prise Seelenstriptease und Zickenkrieg schadet höchstens dem Image der Show und nicht den Einschaltquoten – wie die vergangenen Staffeln von „Germany’s Next Topmodel“ bewiesen haben.
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