25. Juni 2012 von katharina
Promi News

Kate, Selena und Co. –
Stars als Modedesigner

Filmdrehs, Plattenaufnahmen, Konzerte und Auftritte bei öffentlichen Events scheinen viele Promis nicht auszulasten, denn neben der eigentlichen Karriere im Show-Business werden viele von ihnen als Designer tätig. Schließlich hilft glamouröser Star-Appeal auch in Sachen Mode, die Umsätze anzukurbeln. Die tatsächlichen Entwürfe sind dabei oft von untergeordneter Bedeutung.

Kate Moss und Topshop

Die englische Modekette Topshop hat sich die Zusammenarbeit mit einem umschwärmten Fashion-Vorbild als eines der ersten Unternehmen zunutze gemacht und hielt mehrere Jahre daran fest. Dank der Kollaboration mit Hobby-Designerin Kate Moss ist der einzigartige Stil des Models für tausende junger Britinnen in greifbare und vor allem erschwingliche Nähe gerückt. Dass ihr oft als „edgy“ bezeichneter Stil so bereitwillig kopiert wird, stört Kate Moss nicht im geringsten.

Kate Moss

Model, Stilikone und Hobby-Designerin: Kate Moss (Bild: Deon Maritz/wikipedia unter CC BY-SA 2.0)

„Das ist doch niedlich“, offenbarte sie jüngst in einem Interview mit dem Modemagazin GRAZIA. „Es war wirklich süß, als ich mal im Taxi saß und auf der Straße Mädchen in den Outfits sah, die ich für Topshop designt habe. Ich sagte: ,Wow!’, und sie machten nur: ,Oooh!’“ Trotz anhaltendem Erfolg endete die Zusammenarbeit nach drei Jahren, was angesichts der immer schneller wechselnden Kollektionen der großen Modeketten eine beachtliche Dauer darstellt.

Fashion-Ikonen für die Massen

Auch das schwedische Modehaus H&M setzt seit Jahren auf prominente Gast-Designer, um zwischen den bewährten Eigenmarken für frischen Wind zu sorgen. Neben professionellen Designern wie Karl Lagerfeld, Stella McCartney und zuletzt Marnie geben sich auch Künstler aus anderen Bereich der Unterhaltungsindustrie bei H&M bereitwillig die Klinke in die Hand.

So ergänzte Sängerin Madonna das Sortiment um eine Kollektion glamouröser Sportanzüge und Fußballer David Beckham half beim Designen einer puristischen Unterwäschelinie für Herren. Im Rahmen der Kampagne „Designers against Aids“ konnten sich 2009 auch Katy Perry, Roisin Murphy, Dita von Teese und Yoko Ono im Designen von T-Shirts für H&M erproben, deren Erlöse zu einem Viertel gespendet wurden.

Selena Gomez

Selena Gomez (Bild: Toglenn/wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Günstige Promi-Mode für jugendliche Fans

Je jünger die Fans der jeweiligen Stars sind, desto günstiger sollte auch die Mode der prominenten Designer sein. Anstelle hoch- oder mittelpreisiger Labels ist es deshalb der amerikanischer Discounter KMart, für den sich Sängerin Selena Gomez als Designerin versucht. Die Stücke ihrer Kollektion mit dem schwärmerischen Titel „Dream Out Loud“ kosten zwischen fünf und 20 Dollar und sind so auch für schnell wachsende Kids ein echtes Schnäppchen.

Auch Miley Cyrus ist sich nicht zu schade, günstige Mode für eine Supermarktkette zu designen. Genau wie Kollegin Taylor Swift verführt sie ihre Fans mit einer Kollektion für den amerikanischen Handelsgiganten Walmart zum Kauf günstiger Shirts, Tops und Co. Inwieweit Promis selbst als Designer tätig werden oder lediglich ihren Namen zur Verfügung stellen, kann jedoch weder im günstigen noch im teureren Segment überprüft werden. Dass beide Seiten von derartigen Kooperationen profitieren steht hingegen außer Frage und auch den Fans scheint es in den meisten Fällen zu gefallen.

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