Neues von GNTM: „Die Mädchen werden immer fauler“
Hart, härter, Heidi
Dass Models nicht nur fürs Herumstehen bezahlt werden, dürfte zumindest Zuschauern von Heidi Klums Show Germany’s Next Topmodel mittlerweile klar geworden sein.
Zwar entsprechen die Challenges aus der Sendung nicht immer den Anforderungen aus dem wahren Model-Leben, doch Tatsache ist, dass nur den Härtesten der Durchbruch im umkämpften Business gelingt. Auf ihre Kandidatinnen sieht Heidi Klum deshalb einige Schwierigkeiten zukommen.
„Der Job ist hart. Und ich muss oft daran denken, dass unsere Mädchen ein bisschen verweichlicht sind. Wenn ich manchmal sehe, wie die so in einem Tief stecken, und dann dran denken muss, dass die irgendwann mal allein auf einen Job gehen müssen … Meine Güte!“, beschwert sie sich im Interview mit dem Magazin Closer über die mangelnde Disziplin ihrer Schützlinge. „Wenn ich Kunde wäre, würde ich die wieder nach Hause schicken. Die haben nicht mehr den Ehrgeiz und den Biss, den ich damals hatte. Wenn die mal als Profi zu zehn Castings am Tag müssen, das packen die gar nicht mehr. Das ist denen schon zu viel. Und faul sind die zum Teil auch.“
Bodenständiger Karrierestart
Ihr selbst habe es hingegen nie an Disziplin und Durchhaltevermögen gemangelt. Außerdem sei sie am Beginn ihrer eigenen Karriere auf dem (heimischen) Teppich geblieben.
„Die ersten Interviews habe ich damals bei uns zu Hause im Esszimmer gegeben. Meine Eltern haben gekocht und Kaffee gemacht“, erzählt Heidi Klum von ihren ersten Gehversuchen in der Medienwelt. „Meine Mutter hat dann noch einen Kuchen gebacken. Dann haben wir im Kinderzimmer Fotos gemacht mit meinen Stofftieren.“
Karrierestart war übrigens auch bei Heidi ein Casting im Fernsehen, und zwar in Thomas Gottschalks Sendung Gottschalk Late Night. Dort gewann sie als 19-jährige Schülerin den Wettbewerb Model ’92, arbeitete dann jedoch hauptsächlich in der USA. Eine gewisse Nervosität begleite das Model auch nach zwei Jahrzehnten im Rampenlicht noch. „Besonders vor dem Finale von GNTM, wenn da 15.000 Zuschauer im Saal und Millionen vor den Bildschirmen sitzen. Da bin ich total nervös. Ich mache mir da fast in die Hose.“
Pläne für die nächste Staffel
Obwohl er seinen Vertrag für die nächste Staffel noch nicht unterschrieben hat, äußert sich Juror Thomas Rath in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift IN nun über die Zukunft des TV-Formats. „Ich persönlich würde das Teilnehmerfeld in der nächsten Staffel gern um Plus-Size-Models und Männer erweitern, so dass wir im Finale später die Gewinner aus drei Kategorien küren. Das fände ich superspannend!“
Seine Vorstellung von Schönheit sei nämlich weder als Juror noch als Designer auf ultra-dünne Frauen beschränkt. „Ich selbst beschäftige für meine Kollektion immer wieder Models, die Größe 40 oder 42 tragen, das sind wunderhübsche Frauen, die sehr gut im Geschäft sind.“ Ob sich seine Pläne durchsetzen, bleibt abzuwarten, immerhin gehören Plus-Size-Models beim Original-Format America’s Next Topmodel schon seit Jahren zum Kreis der Kandidatinnen.
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