28. Mai 2012 von katharina
Promi News

Die 20 einflussreichsten Mode-Musen aller Zeiten

Das amerikanische TIME-Magazin, das seit mehr als siebzig Jahren bekannt für seine stilprägenden Hitlisten ist, widmet sich nun auch dem Thema Mode. Gekürt wurden die einhundert einflussreichsten Stilikonen vom Gründungsjahr des Presseorgans im Jahre 1923 bis zur Gegenwart. Neben Designern, Models, Fotografen und Redakteuren sind es vor allem Musen, die in der Mode neue Trends setzen und sie als Stilvorbilder flächendeckend verbreiten.

Michelle Obama

Stilsichere First-Lady: Michelle Obama (Bild: Wikipedia/gemeinfrei)

Überwiegend weibliche Musen

Anders als bei den Designern und Fotografen überwiegt in der Kategorie Musen ganz klar der Anteil der weiblichen Ikonen. Dreiviertel der insgesamt 20 Persönlichkeiten sind Frauen – aus Musik, Film und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Denn neben Schauspielerinnen und Sängerinnen haben es auch die First Ladys Michelle Obama und Jacqueline Kennedy Onassis sowie Prinzessin Diana auf die auf die Liste des TIME-Magazins geschafft. Sie beweisen, dass sich klassischer Chic jenseits von Trends und Dekaden behauptet hat.

Ikonen der Goldenen Zwanziger

Nicht ohne Grund erlebt die Mode der Roaring Twenties derzeit ihr großes Comeback, denn Frauen wie Josephine Baker und Zelda Fitzgerald kreierten in dieser Zeit einen völlig neuen Look. Josephine Baker begeisterte als freizügige Tänzerin, Zelda Fitzgerald gilt als Verkörperung des typischen Flapper-Girls, das mit kurzen Röcken und Bubikopf eine neue Ära der Damenmode einläutete.

Schauspielerin Jean Harlow, eine ebenfalls sehr freizügige Muse, sorgte im darauffolgenden Jahrzehnt mit wasserstoffblonder Mähne und frivolen Filmen für Furore, die sie noch lange vor Marilyn Monroe zur begehrtesten Sexbombe Hollywoods avancieren ließen. In den Fünfzigern erhielt weibliche Erotik mit der dunkelhaarigen Bettie Page eine neue Facette, die vor allem als offenherziges Fetisch- und Burlesk-Model in Erinnerung blieb.

Schauspielerinnen mit Modegespür

Dass Stilbewusstsein im oberflächlichen Filmgeschäft von großer Bedeutung ist, beweisen zahlreiche weitere Schauspielerinnen, die es auf die Liste der bedeutendsten Modeikonen geschafft haben. Prägend für Generationen waren und sind die Französinnen Brigitte Bardot und Jane Birkin sowie die Grand-Dame Hollywoods und spätere Fürstin Grace Kelly, nach der in den Fünfzigern eine Handtasche von Hermès benannt wurde.

Das nicht minder prägende Gegenbild zu Weiblichkeit und Sexappeal liefert Audrey Hepburn, die mit Rehaugen und zierlicher Figur ein eher mädchenhaftes Ideal verkörperte. Anders ihre Namensvetterin Katharine Hepburn, deren kratzbürstige Exzentrik ihren Erfolg als Schauspielerin jedoch nicht schmälerte. Ihr modisches Vermächtnis ist vor allem die ehemals untypische Vorliebe einer Frau für Hosen, Audrey wird hingegen immer mit dem kleinen Schwarzen aus „Frühstück bei Tiffany“ verbunden sein.

Modeikone Farrah Fawcett komplettiert den Kreis der Musen aus dem Schauspielfach. Mit blonder Fönfrisur und Schlaghosen setzte sie sich als Engel für Charlie selbst ein filmisches Denkmal.

Queens of Pop

Wenn es um modische Ikonen geht, dürfen natürlich auch Madonna und Lady Gaga nicht fehlen. Die eine erfindet sich seit Jahrzehnten immer wieder neu, die andere schockiert mit scheinbar untragbaren Outfits, die sie regelmäßig in die Schlagzeilen katapultieren. Beiden gemein ist die Freude am Experimentieren und die Lust, sich ungeachtet gesellschaftlicher oder moralischer Normen in Szene zu setzen.

Männliche Mode-Musen

Auch das starke Geschlecht liefert modische Inspirationen und setzt innovative Trends. Die Beatles erwiesen sich vor allem mit ihrer Pilzkopf-Frisur als Stilvorbilder, David Bowie und Michael Jackson scheuten weder vor Experimenten mit ungewöhnlichen Outfits noch vor der Anwendung von Make-up zurück.

Klassischer wurde Männlichkeit hingegen von James Dean zelebriert, bei dem sogar der Zigarettenstummel zwischen den Lippen zum modischen Accessoires avancierte. Künstler Andy Warhol trug selbst wohl am meisten zur Stilisierung als Ikone bei, indem er sich und seine Werke als Spiegel populärer Kunst inszenierte.

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