10. April 2012 von katharina
Haarstyling

Spliss und strohige Strähnen ade: Geheimtipps für gesundes Haar

Egal welche Frisuren gerade im Trend liegen, gesundes glänzendes Haar ist immer in Mode. Damit die Mähne in der Frühlingssonne schön glänzt und die Spuren trockener Winterluft endlich hinter sich lässt, braucht sie regelmäßig eine Extraportion Pflege. Haarpflegeprodukte versprechen dabei oft mehr, als sie tatsächlich halten können. Um zu verhindern, dass die Haarpflege mit Haareraufen endet, lohnt es sich einige Tipps und Tricks zu beachten.

Sanftes, aber effektives Waschen

Hilfe bei Haarproblemen

Gute Pflege kann strapaziöse Stylingsünden zumindest zum Teil kompensieren. (Bild: fotolia.de - detailblick)

Ausgangspunkt für eine wirkungsvolle Haarpflege ist die regelmäßige Reinigung der Mähne. Wer es sich dank einer trockenen Kopfhaut oder entsprechenden Frisuren leisten kann, tut gut daran, sein Haar nur möglichst selten zu waschen.

Denn in nassem Zustand ist der natürliche Kopfschmuck am empfindlichsten, Haare werden leichter überdehnt oder brechen ab. Ein typgerechtes Shampoo und lauwarmes Wasser befreien Kopfhaut und Haare mild, aber dennoch effektiv von Schmutz und Stylingrückständen. Trockenes Haar wird mit einem Glas Milch oder in die Spitzen eingeknetetem Öl schon vor der Nassreinigung gepflegt.

Für mehr Volumen und Standfestigkeit empfehlen Experten einen Löffel Gelatine unters Shampoo zu mischen. Auch wenn es Überwindung kostet, lohnt es sich, das Shampoo mit kaltem Wasser auszuspülen, da die Schuppenschicht so angelegt wird und das Haar einfallendes Licht besser reflektieren kann und somit mehr glänzt. Für mehr Glanz empfiehlt es sich auch, auf destilliertes oder Mineralwasser zurückzugreifen, da es stumpfen Kalkablagerungen am Haar vorbeugt. Ein Spritzer Zitronensaft oder Obstessig im normalen Wasser haben den gleichen Effekt.

Reichhaltige Pflege für strapazierte Partien

Fransig geschnittenes langes Haar

Gesundes glänzendes Haar ist das wohl begehrteste Accessoire. (Bild: fotolia.de - Amir Kaljikovic)

Längen und Spitzen haben meist schon einige Jahre des Waschens und Stylens hinter sich und sind dementsprechend strapaziert. Deshalb bedürfen sie einer besonders reichhaltigen Pflege, die jedoch nicht vom Ansatz an, sondern nur auf die betroffenen Partien aufgetragen werden sollte.

Angewärmtes Oliven- oder Weizenkeimöl macht strohiges Haar wieder geschmeidig, besonders wenn es lange – am besten über Nacht – einwirken kann. Auch Kuren aus der Drogerie entfalten durch Wärme und eine verlängerte Einwirkzeit ungeahntes Pflegepotential. Bei Spülungen lohnt sich dieser Aufwand jedoch nicht, da sie das Haar nur umschließen und nicht in die Faser eindringen. Eine Minute reicht also vollkommen für die schnelle Pflege mit dem Conditioner.

Weitere Tipps für gesundes Haar

Regelmäßiges Schneiden ist auch beim mühsamen Heranzüchten einer langen Wallemähne unumgänglich. Zwar ist es Humbug, dass das Haar so schneller wächst, doch zumindest reißen gesplisste Spitzen nicht weiter ein und dünnen aus. Da der Haarwuchs ausschließlich an der Wurzel stattfindet, verhelfen nur eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Massagen der Kopfhaut zu gesundem Wachstum.

Wertvolle Inhaltsstoffe wie Weizen- und Seidenprotein, Aloe vera, Glycerin und Panthenol glätten die Haarfaser und versiegeln brüchige Stellen. Silikon erfüllt diesen Zweck zunächst zwar auch, legt sich jedoch als undurchlässige Hülle um das Haar, zu dem dann keine Pflegestoffe mehr durchdringen können. Allgemein gilt bei allen Produkten zum Waschen und Pflegen, das richtige Maß zu finden, das von Haarbeschaffenheit und -dicke sowie den Stylinggewohnheiten abhängt. Mehr hilft nämlich nicht unbedingt mehr, sondern lässt das Haar schnell stumpf und schlapp werden.

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