Obwohl sie meist nur ein einziges Mal im Leben getragen werden, sind Brautkleider das wohl wichtigste Outfit für eine Frau und werden mit größter Sorgfalt ausgewählt. Auch Designer betrachten den weißen Dress oft als Krönung ihrer Kollektionen und präsentieren am Ende von Haute-Couture-Schauen ihre einzigartigen Visionen. Wer 2012 heiratet oder einfach nach einem märchenhaftem Kleid Ausschau hält, kann sich auf viele unterschiedliche Trends freuen, die jeder Kleinmädchenfantasie gerecht werden.
Von Mini bis Maxi ist alles erlaubt
Statt klassischem bodenlangen Brautkleid sind 2012 auch kurze und mitunter sehr kurze Modelle gefragt. Egal ob eng anliegend oder bauschig und ausgestellt enden viele Kleider deutlich über dem Knie und sind deshalb wohl eher nicht für eine traditionelle Trauungszeremonie in der Kirche geeignet. Eher angemessen sind waden- oder knöchellange Modelle im Stil der Fünziger Jahre, die mit Petticoat und Tüllraffungen abseits der Taille viel Volumen zaubern. Diese bewährte A-Linie mit schmalem Oberteil und ausladendem Rock gibt auch bei bodenlangen Brautkleidern den Ton an, schließlich gibt es im Leben nicht oft die Gelegenheit sich in ein solches Prinzessinnen-Outfit zu werfen.
In Sachen Brautmode darf es ruhig pompös zugehen und auch scheinbare Anachronismen wie Reifrock und Mieder werden selbst von Feministinnen mit Freude getragen. Farblich überzeugen neben altbewährten Schattierungen von Weiß und Creme in diesem Jahr vor allem Metallic-Nuancen wie Bronze, Silber und Gold, entweder für das gesamte Brautkleid oder nur als Akzent in Form des Gürtels. Fließende Stoffe, bauschiger Tüll und Spitze sind die Trendmaterialien und verleihen mit dem richtigen Schnitt jeder Frau das Gefühl, eine Prinzessin zu sein.
Designertrends für Bräute
Unter den renommierten Modedesignern ist Vera Wang die unbestrittene Königin der Brautkleider. Nicht umsonst war es eines ihrer Modelle, das 2009 im Film Bride Wars mit Kate Hudson und Anne Hathaway zum Einsatz kam. Auch ihre Kollektion für 2012 lässt nicht nur zukünftige Bräute ins Schwärmen kommen, denn fast alle Kleider beeindrucken mit romantischen Tüllröcken und schulterfreien Oberteilen. Statt in hartem Weiß bestechen ihre Entwürfe in samtigen Schattierungen wie Creme und Mauve.
Auch Kollegin Carolina Herrera empfahl sich spätestens durch das von ihr designte Twilight-Kleid als wahre Meisterin in Sachen Brautmode. Das von Kristen Stewart in ihrer Rolle als Bella getragene Brautkleid überzeugt mit transparenten Tülleinsätzen am Rücken sowie Spitzenapplikationen an den Ärmeln und ist mittlerweile sogar als günstige Replik erhältlich. Etliche Kopien hat auch das Kleid von Herzogin Catherine nach sich gezogen, das von der Chefdesignerin des Labels Alexander McQueen Sarah Burton entworfen wurde und einen Trend zu langen Ärmeln aus Spitze auslöste.
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