Schimmernde Stoffe, eine flirrende Vielfalt an Farben und Mustern sowie üppiger Schmuck kennzeichnen den Oriental Chic, der unsere Kleiderschränke spätestens im Spätsommer 2012 wieder erobern wird. Denn unlängst sorgte das Pariser Modehaus Chanel mit seiner orientalisch anmutenden Pre-Fall-Kollektion für Aufsehen und wird mit Sicherheit den ein oder anderen Nachahmer finden.
Morgenländischer Chic à la Chanel
Während man im kalten Nordeuropa derzeit mitten im Weihnachtstrubel steckt, arbeiten Designer und Modehäuser mit Hochdruck an ihren Kollektionen für das neue Jahr. Einige von ihnen legen nun bereits die Pre-Fall-Kollektionen für 2012 vor, darunter auch Karl Lagerfeld, der mit einer pompösen Show im Maharadscha-Stil einmal mehr Stürme der Begeisterung in der Modewelt lostrat. Die Entwürfe, die unter dem Titel Paris-Bombay zusammengefasst werden, beinhalten sowohl Wickelröcke im Sari-Stil als auch männlich geschnittene Jacken und Hosen. Statt sich der bunten Farbvielfalt des Orients hinzugeben, beschränkt sich Lagerfeld auf helle, metallisch schimmernde Nuancen wie Weiß, Creme, Silber und Grau. Die Kollektion Paris-Bombay erhält dadurch eine gewisse luxuriöse Erhabenheit, die sich nicht aufdrängt, aber unbestritten glamourös ist.
Stylingtipps für den Alltag

Inspiriert von traditionellen indischen Gewändern setzt der Oriental Chic auf schimmernde Stoffe und opulenten Schmuck. (Bild: fotolia.de - TONO BALAGUER)
Da sich nur die wenigstens Karl Lagerfelds luxuriöse Interpretationen des Oriental Chics leisten können oder wollen, kann man mit einigen Basics auch selbst einen individuellen Look kreieren. Eine knielange Tunika aus einem leicht glänzenden Baumwollstoff ist das perfekte Basic für den Hochsommer und kann entweder solo oder in Kombination mit einer weiten wie auch eng geschnittenen Hose getragen werden. Jodhpurs, also Pumphosen im Haremsstil, sind zwar nichts Neues, können aber durch die entsprechende Farbwahl und Kombination mit anderen Kleidungsstücken orientalisch glamourös gestylt werden. Für ein orientalisches Lebensgefühl auf ganzer Linie empfehlen sich auch der Besuch eines indischen Restaurants, eines Yoga-Studios oder online die esoterische Lebensberatung von Vistano.
Opulente Accessoires und üppiger Schmuck
Typisch für den Look aus tausend und einer Nacht ist der großzügige Umgang mit Accessoires und Schmuck. Bei der Wahl von Halsketten oder Armreifen heißt es deshalb nicht entweder oder, sondern beide. Mehr ist mehr, heißt die Devise, bei der gerne auf Modeschmuck zurückgegriffen werden kann. Aus Metall sollte er aber schon sein, damit jede Bewegung von einem wohltönenden Klimpern begleitet wird. Typisch orientalisch sind auch Schmuckstücke für Stirn und Nase, die auf dem Scheitel aufliegen oder am Ohr befestigt werden. Außerdem werden auch seidig-leichte Tücher um Kopf oder Hals drapiert, die in entsprechend großer Ausführung gleich das gesamte Oberteil oder den Rock ersetzen können.
Make-up-Trends für den orientalischen Look
Die Make-up-Trends fürs neue Jahr präsentieren sich äußerst vielseitig und liefern auch für den orientalisch angehauchten Look das passende Zubehör. Metallisch funkelnder Lidschatten und Nagellack greifen das Schimmern der verwendeten Seidenstoffe auf, dick mit Eyeliner umrandete Augen huldigen nicht nur den Swinging Sixties, sondern auch dem bevorzugten Augen-Make-up asiatischer Frauen. Farblich passen sinnliche Schattierungen wie Pflaume, Gold und Petrol am besten zum Look einer orientalischen Schönheit.
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