Die Weihnachtszeit lockt mit allerlei Leckereien und macht es uns nicht leicht, in Form zu bleiben. Um nicht gleich wieder aus der mühevoll zusammengestellten Wintergarderobe „herauszuwachsen“, muss entweder Verzicht geübt oder der Kalorienverbrauch gesteigert werden. Da ersteres mit Blick auf selbstgebackene Plätzchen, Gänsebraten und die Verlockungen des Weihnachtsmarktes schlichtweg nicht in Frage kommt, hilft wohl nur der Gang ins Fitnessstudio. Einen willkommenen Motivationsschub verschafft ein neues Trainingsoutfit, mit dem das Laufband zum Catwalk wird.
Das perfekte Untendrunter
Um unschönen Dehnungsstreifen vorzubeugen, empfiehlt es sich ab einer gewissen Cup-Größe, einen Sport-BH zu tragen. Dieser stützt das Bindegewebe und formt auch unter engen Oberteilen eine schöne Silhouette. Je nach Belastungsgrad sind BHs mit starkem Halt oder elastischem Sitz erhältlich. Um unter der Kleidung nicht sichtbar zu sein oder um im Gegenteil gerade wahrgenommen zu werden, gibt es Sport-BHs mit verschiedenen Rückenformen und sowohl in dezenten Kombifarben wie Schwarz und Weiß als auch in knalligen Tönen wie Pink und Türkis.
Richtig angezogen beim Krafttraining

Mit der richtigen Bekleidung macht das Training gleich doppelt Freude. (Bild: fotolia.de - mr.markin)
Beim Krafttraining, das den Muskelaufbau fördert und so zu einem höheren Grundumsatz beiträgt, ist man in der Wahl der geeigneten Sportkleidung recht frei. Denn Übungen an Geräten lassen sich sowohl in eng anliegenden als auch weiter geschnittenen Hosen und Shirts absolvieren. Viel wichtiger als die Form ist das Material, das atmungsaktiv und schweißabsorbierend sein sollte. Dank einer großen Auswahl an Fitnessbekleidung muss das Design nicht auf der Strecke bleiben, denn moderne Prints und Paspelierungen sorgen auch bei anstrengenden Work-Outs für gute Laune.
Körperbetonte Kleidung beim Ausdauertraining
Etwas eingeschränkter ist die Kleiderwahl beim Ausdauertraining, bei dem die gleichen Bewegungen immer wieder ausgeführt werden. Spezielle Lauftights liegen wie eine Leggings eng am Bein an und verhindern so, dass die Haut durch Reibung wund gescheuert wird. Voluminöse Stulpen sorgen nicht nur für warme Waden und Knöchel, sondern gleichen auch kräftige Oberschenkel aus und können das Outfit in entsprechend bunten Farben modisch aufpeppen. Auch beim Radfahren setzen viele auf enganliegende Hosen, die einen hohen Tragekomfort sowie größtmögliche Bewegungsfreiheit bieten und zudem nicht die Gefahr bergen, sich in der Kette zu verfangen.
Mehr als nur funktionell
Doch egal ob Bauchmuskeltraining, Spinning oder Aerobic, vor allem Frauen wollen auch beim Sport gut aussehen und wählen Sportbekleidung deshalb nicht nur nach funktionellen Gesichtspunkten aus. Zum Glück wissen Hersteller von Fitnessbekleidung dies und bemühen sich, die Kundinnen mit Kollektionen zu locken, die auch optisch keine Wünsche offen lassen. Um dieser Anforderung bestens gerecht zu werden, holte sich der deutsche Sportartikelhersteller Adidas 2004 sogar Stella McCartney mit ins Boot. Die Designerin verantwortet seitdem eine eigene Linie für Damen-Sportmode, die natürlich viel zu schade ist, um nur im Fitnessstudio für neidvolle Blicke zu sorgen.
